Einzelbeiträge

 

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_pdf-klJulia Schütz beschreibt in ihrem Beitrag den Forschungskontext zur Tanten-Metapher in der Pädagogik. Deren Entdeckung ist in einem empirischen Untersuchungszusammenhang zu thematisieren, wobei gleichzeitig die These aufgestellt wird, dass es keinen Zufall darstellt, dass diese Metapher ausgerechnet dort beobachtet werden konnte. Diese empirische Beobachtung ist darüber hinaus auch deshalb interessant, da in der Regel zu Metaphern in der Pädagogik nur vergleichsweise wenige empirische Befunde vorliegen, sondern vornehmlich erziehungsphilosophische Reflexionen stattfinden.

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_pdf-klIn kapitalistischen Gesellschaftsformationen sind finanzielle Ressourcen gleichermaßen eine Voraussetzung gesellschaftlichen, zumal verberuflichten Handelns, als auch ein wesentliches Instrument der Governance, also der Koordination, Steuerung und Regulierung sozialer Praktiken. Dennoch wird Aspekten der Finanzierung in der Forschung der Sozialen Arbeit relativ wenig Beachtung geschenkt. In seinem Beitrag unternimmt Andreas Mairhofer den Versuch, diese Leerstelle zu füllen. Er hat empirische Befunde zur Struktur der Finanzierung von Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit zum Gegenstand. 

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_pdf-klDer Beitrag von Juliane Noack Napoles formuliert einen anthropologisch-identitätstheoretisch motivierten Bezugsrahmen Sozialer Arbeit, der ausgehend von der Bestimmung des Menschen als verletzlichem und verletzungsmächtigem Wesen im gelingenden Leben als Fluchtpunkt mündet. In diesem Sinne wird zunächst ein Rahmen vorgestellt, der es ermöglicht, menschliche Vulnerabilitäten zu systematisieren, sodann dargelegt, was unter Vulnerabilität verstanden wird und in einem dritten Schritt versucht, Soziale Arbeit als Ermöglichung von Selbstsorge und gelingendem Leben – also eudaimogenetisch – zu denken. 

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_pdf-klManfred Liebel diskutiert in seinem Beitrag nicht nur die Frage, ob oder welche wirtschaftlichen und/oder Arbeitsrechte Kinder haben, sondern auch, ob diese ihren Interessen entsprechen, was sie für die Kinder bedeuten und ob sie diese tatsächlich in Anspruch nehmen können. Im Anschluss daran geht es um arbeitende Kinder und ihre Organisationen. Abschließend werden die Hindernisse im internationalen Recht und welche praktischen Schwierigkeiten vor Ort zu überwinden sind, um die wirtschaftlichen und Arbeitsrechte von Kindern zu verwirklichen und mit Leben zu füllen, erläutert. 

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_pdf-klAnhand der Diskussionen um »Teilhabe« im Rahmen des SGB VIII-Reformprozesses zeichnet Stefanie Albus nach, inwiefern die bisherigen Reformdiskussionen auf »Teilhabe« Probleme in der Jugendhilfe Bezug nehmen und beschäftigt sich dann mit der Frage des Modus der Aufnahme von Eingliederungshilfeleistungen für Kinder und Jugendliche mit körperlichen und geistigen Behinderungen. Abschließend werden praxisnahe Reformideen formuliert, die auch über den Tellerrand der Jugendhilfe hinausgehen. 

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_pdf-klEin zentrales Strukturproblem der Jugendhilfe besteht darin, dass bestimmte Leistungen nur unter der Bedingung in Anspruch genommen werden können, dass Eltern sich einer entwürdigenden Bedürftigkeitsprüfung unterziehen. Für Mark Schrödter und Katharina Freres ist es aber nach fast 40 Jahren Reformdiskussion an der Zeit, frühe Diskussionsstränge aufzugreifen und eine Jugendhilfe zu gestalten, die allen Kindern und Jugendlichen gute Bedingungen des Aufwachsens ermöglicht – und zwar bedingungslos.

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_pdf-klEthische Bezugnahmen finden sich im Umgang mit sexualisierter Gewalt sowohl im Sinne reflexiver Prozesse als auch organisatorischer Maßnahmen, auf gleichermaßen individueller wie kollektiver Ebene. Inwiefern eine dezidiert organisationsethische Perspektive hierfür nutzbar gemacht werden und insbesondere die Entwicklung von Schutzkonzepten konstruktiv ergänzen kann, diskutieren Bernd Christmann und Martin Wazlawik. Ausblickend präsentieren sie die Idee einer integrativen Verschränkung von Schutzkonzepten mit dezidierten ethischen Elementen als konstruktive Weiterentwicklung pädagogischer Organisationen.

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_pdf-klBewegungs- und sportorientierte Aktivitäten haben in den teil- und vollstationären Hilfen zur Erziehung eine lange Tradition. Der Beitrag von Mone Welsche beschäftigt sich mit diesen Angeboten, die unterschiedliche Inhalte haben und von den sozialpädagogisch ausgebildeten Fachkräften im Gruppenalltag durchgeführt werden, wobei Bewegung und sportliche Aktivität als Medium zur Umsetzung sozialpädagogischer Zielsetzungen in den Hilfen zur Erziehung eingesetzt werden.

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_pdf-klDie Arbeit mit Familien stellt für die Soziale Arbeit ein bedeutendes Arbeitsfeld dar. Eine lebensweltorientierte Soziale Arbeit – so die von Michael Hermes verfolgte These – fokussiert im Rahmen der Arbeit mit Familien auf den Alltag und die unmittelbaren Erfahrungen der Familienmitglieder. Doch wie ist das Verhältnis zwischen dem sozialen Binnenraum von Familien und familienpolitischen Maßnahmen zu beschreiben? Welche Wirkungen entfalten politische Maßnahmen im Alltag von Familien und welche politischen Orientierungen dokumentieren sich darin?

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_pdf-klAusgehend von der Forderung einer Erhöhung des Anteils an männlichen Fachpersonen in Sozial- und Bildungsberufen werden von Susann Fegter, Anna Hontschik, Kim-Patrick Sabla und Maxine Saborowski die Argumentationslinien der (fach-)öffentlichen Debatte und deren geschlechtertheoretische Implikationen nachgezeichnet. Im Anschluss daran beleuchten sie die Handlungsfelder – Sozialpädagogische Familienhilfe und Kindertagesstätten – in ihrer Konstitution als ›gendered professions‹ und skizzieren das empirische Vorgehen, mit dem untersucht worden ist, wie Fachkräfte im Sprechen über professionelles Handeln das Verhältnis von Professionalität und Geschlecht ordnen. 

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_pdf-klKatharina Freres, Pascal Bastian und Mark Schrödter stellen in ihrem Beitrag den internationalen Forschungsstand zu den Bedingungen, Effekten und Prozessen der Urteils- und Entscheidungsfindung im Kinderschutz, sowie zentrale theoretische Modelle zur Erklärung der Befunde systematisch dar. Im Lichte dieser Forschung werden dann die Befunde einer ethnografischen Studie präsentiert, in der untersucht wurde, wie Fachkräfte im Kinderschutz bei Hausbesuchen Urteile bilden und Entscheidungen fällen.

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_pdf-klAusgangspunkt der Überlegungen von Tilman Thaler ist, dass evidenztheoretische Konzeptionen in der Sozialpädagogik eher skeptisch betrachtet werden, aber eine immer stärkere Bedeutung erfahren. Der vorliegende Beitrag ist eine Interpretation der Sozialpädagogik, welche sowohl qualitative wie quantitative Verfahren regelt, ohne dafür einen evidenztheoretischen oder einseitig subjektbezogenen Ansatz zu verfolgen: eine Interpretation im Sinne des Kritizismus beziehungsweise Kritischen Rationalismus von Karl Popper.

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_pdf-klIm Forschungsprojekt »Jenseits des Unterrichts « wurden in einem qualitativ-ethnografischen Zugang außerunterrichtliche Angebote an Ganztagsschulen in den Blick genommen, ohne unmittelbar von professionsbezogenen Annahmen auszugehen. Gunther Graßhoff, Christin Haude, Carolin Bebek, Anna Schütz und Till-Sebastian Idel unternehmen mit Rückgriff auf dieses Forschungsprojekt den Versuch, das Feld genauer zu bestimmen, um einen Beitrag zur empirisch gesättigten Beschreibung ganztagsschulischer Ordnungsbildung zu leisten und daran anschließend den Diskurs zu bereichern beziehungsweise zu irritieren.

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_pdf-klBenedikt Hopmann, Albrecht Rohrmann, Wolfgang Schröer und Ulrike Urban-Stahl plädieren dafür, die Debatte und bisherigen Vorschläge zur Weiterentwicklung der Hilfeplanung zu öffnen und zur Diskussion stellen, welche Themenfelder dabei auch zu berücksichtigen sind. Dabei wird insbesondere Bezug genommen auf die SGB VIIIReformdebatten der vergangenen vier Jahre auf den unterschiedlichen Ebenen in der Fachöffentlichkeit. 

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_pdf-klAktuell ist ein Wiederaufbrechen von Konflikten zwischen Kapital und Arbeit, die durch soziale Rechte und dem darauf ruhenden sozialstaatlichen Arrangement als befriedet galten, zu beobachten. Die Auseinandersetzungen mit sozialen Ungleichheiten und den Entwicklungslinien der kapitalistischen Volkswirtschaften bilden hierfür die zentralen Ausgangspunkte. Wilfried Hosemann untersucht, welche Folgen und Konflikte sich daraus für die Soziale Arbeit als Profession ergeben, da sie ihre politisch und rechtlich verankerte Existenz gerade dem Aufstieg des Sozialstaates verdankt.

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_pdf-klPeter Hammerschmidt, Anne Hans, Melanie Oechler und Uwe Uhlendorff rekonstruieren in ihrer historischen Fallanalyse den Fachdiskurs der Jugendhilfe über die Lage der Heimerziehung und ihre Reformbedürftigkeit. Dabei stützten sie sich im Wesentlichen auf die Auswertung von zeitgenössischen Fachzeitschriften und weiteren Publikationen sowie ergänzende Organisationsinterna, die im Rahmen von Archivstudien erhoben worden sind. 

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_pdf-klBeginnend mit einer Bestandsaufnahme der Sozialpädagogischen Familienhilfe in Österreich, Deutschland und der Schweiz geben Heinz Messmer, Lukas Fellmann, Marina Wetzel und Oliver Käch einen Ausblick auf die internationalen Forschungen resp. Analysen zu den Kinder- und Unterstützungsnetzwerken. Vor diesem Hintergrund werden die Wirkindikatoren den Wirkdimensionen – Beziehungsgestaltung, Professionalität und institutionelle Rahmung – zugeordnet.

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_pdf-klDie Intention des Beitrages von Lisa Dauer und Gitta Scheller ist es, das Feld der niedrigschwelligen Sozialen Arbeit exemplarisch auf seine Geschmackssensibilität hin zu untersuchen, d.h. zu analysieren, inwieweit niedrigschwellige Einrichtungen – beispielsweise die Tagestreffs für Wohnungslose ebenso wie die Einrichtungen der Opferhilfe – am Geschmack der Nutzenden orientiert sind.

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_pdf-klZur Unterstützung der Sozialberatung, therapeutischen Arbeit, und gesellschaftlichen Diskussion und Wissenschaft wird in dem Beitrag von Claudia Hensberg ein System zur Kategorisierung von nicht-einvernehmlichen sexuellen Handlungen bei Erwachsenen entwickelt. Als Grundlage werden Opfererleben und Täterverhalten analysiert und untergliedert. Darauf aufbauend wird eine Kategorien-Matrix erstellt, bei der jede Kategorie sowohl die Opfer- als auch die Täter- Perspektive enthält. 

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_pdf-klVeronika Salzburger, Claudia Strobel-Dümer und Caroline Kaufmann befassen sich in ihrem Beitrag mit den Erwartungen, die jugendliche Care-Leaver an ihr Leben in der Selbstständigkeit haben und wie sie ihre persönliche Zukunft einschätzen. Um sich diesen Fragen zu nähern, werden Ergebnisse aus der »SOS-Längsschnittstudie zur Handlungsbefähigung junger Menschen auf dem Weg in die Eigenständigkeit« präsentiert. 

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