np 6/2016


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np 6/16: Komplettausgabe

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np 6/16: Ein Wohlfahrtsverband der Muslime in Deutschland

_pdf-klHans-Jürgen von Wensierski vertritt in seinem Beitrag die These, dass in Deutschland ein siebter Spitzenverband der Wohlfahrtspflege gegründet werden sollte, der die religiösen, soziokulturellen und sozialpolitischen Interessen, Orientierungen und Werthaltungen der Muslime in Deutschland repräsentieren kann. Die Gründung eines Wohlfahrtsverbandes erscheint nicht nur sinnvoll vor dem Hintergrund von rund vier Millionen Muslimen in Deutschland, von denen rund zwei Millionen über die deutsche Staatsbürgerschaft verfügen. Ein Wohlfahrtsverband für Muslime, so die zentrale These des Aufsatzes, entspricht auch der kultur- und sozialgeschichtlichen Entwicklung des Wohlfahrtsstaates in Deutschland, die sich im Gefolge der Modernisierung seit dem frühen 19. Jahrhundert durch ein spezifisches Miteinander von Staat und Verbänden auszeichnet. 

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np 6/16: Internationale Soziale Arbeit

_pdf-klAllmählich rückt »Internationale Soziale Arbeit« als Theorie- und Arbeitsfeld von der Peripherie näher an das Zentrum. Sie kann auf eine internationale Tradition zurückblicken, als sich international profilierendes Arbeitsfeld greift sie schon lange brisante Themen auf. Auch war und ist sie in internationale Solidaritätskontexte eingebunden, die eine befreiende Perspektive und eine politische Einmischung betonten. Ronald Lutz und Alexander Stauss erörtern in diesem Zusammenhang, was denn das »Internationale« sein könnte. Das Vorgehen ist primär Arbeit an einer »kritischen Theorie« der »internationalen Sozialen Arbeit«, die nicht nur ihren eigenen Standort mit in die Analyse einbringt, sondern auf gesellschaftliche Missstände einschließlich ihrer Ursachen und Wirkungen sowie der diskursiven Macht des Wissens aufmerksam macht. Ihre Ausführungen sind als »Einmischung« im Sinne einer »öffentlichen Soziologie« zu verstehen, die mit ihren eigenen Möglichkeiten des Denkens Veränderungen beabsichtigt.

6,00 *

np 6/16: Der Habitus und die Dimensionen des Seelischen

_pdf-klBourdieus sozialwissenschaftlicher Verstehenszugang zu den scheinbar nur subjektiven innerseelischen Vorgängen schließt an die alte Forderung Adornos an, dass zwischen Soziologie und Psychologie eine Verbindung hergestellt werden müsse, weil der »Psychologismus eine individualistische Form der Vergesellschaftung suggeriere«, eine »außergesellschaftliche, naturhafte Bestimmung des Individuums«. Eine Theorie der frühen Sozialisation könnte unter Berücksichtigung der Habitustheorie so aus der funktionalistischen und kognitionspsychologischen bzw. behavioristischen Engführung herausgeführt werden. Katharina Gröning nimmt dieses Erkenntnisinteresse auf und diskutiert die Theorie des Habitus von Pierre Bourdieu im Zusammenhang mit der Objektbeziehungs- und Bindungstheorie sowie verschiedener Schamtheorien, denn was die frühe Sozialisation hier von späteren, auf Kognition und Rolle gerichteten, häufig in Institutionen vollzogenen Erziehungsvorgängen unterscheidet, ist die unmittelbare Verbindung von Körper, Affekt und Vergesellschaftung im Kleinkindalter. Argumentiert wird also für eine Theorie des Seelischen im Kontext der geforderten rationalen Pädagogik.

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