2016

2016

Die Zeitschrift neue praxis (np) eines Jahrgangs im Überblick mit Komplettausgaben und Einzelbeiträgen.


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_pdf-klDer Beitrag von Hannah Schott-Leser und Christoph Leser entstand im Rahmen einer größeren Untersuchung über das Gelingen pädagogischer Beziehungen in einem Präventionsprojekt. Die in dieser Untersuchung mit Jugendlichen durchgeführten narrativen Interviews enthielten unter anderem Darstellungen ihrer Erfahrungen mit sozialpädagogischen Hilfen. Das ausgewählte Interview enthält die eindrückliche Perspektive eines Sechzehnjährigen auf die pädagogischen Beziehungen zu zwei Sozialpädagogen. Darin wird deutlich, dass im Kontext einer als freundschaftlich wahrgenommenen pädagogischen Beziehung das Kontrollhandeln der Pädagogen als Vertrauensbruch beziehungsweise als zweckdienliche Heuchelei gedeutet wird, was letztlich auch zum Abbruch der Maßnahme führt. 

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_pdf-klIm Zentrum der Ausführungen von Michael Wutzler steht die Einführung und Etablierung des analytischen Begriffs der Kooperationsfamilie. Zunächst wird die Bedeutung von Familienbildern und Orientierungsmustern der Fachkräfte aufgearbeitet, um den Begriff der Kooperationsfamilie konzeptionell abgrenzen zu können. Dabei kann zugleich gezeigt werden, wie Familien(leit)bilder von Fachkräften zugunsten konkreter Kooperationsbündnisse an Bedeutung verlieren. Anschließend wird anhand der Analyse eines Falls beispielhaft auf Kooperationsfamilien eingegangen sowie das analytische Potenzial des Begriffs Kooperationsfamilie aufgezeigt und veranschaulicht. 

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_pdf-klDer Dreiteilung – religiöse Wissens-, Handlungs- und Haltungskompetenz – folgend erläutert Josef Freise in seinen Überlegungen zu einer religionssensiblen Sozialen Arbeit in einem ersten Zugang Wissenszusammenhänge, die für die Soziale Arbeit relevant sind. Dazu gehören ein adäquater Religionsbegriff, entwicklungspsychologische, sozialwissenschaftliche und religionswissenschaftliche Überlegungen. Aus verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit werden dann im zweiten Schritt Handlungsmodelle beispielhaft vorgestellt, die religiöse Aspekte beinhalten. Der Beitrag schließt mit Überlegungen zu Kompetenzen einer religionssensiblen Sozialen Arbeit und legt dabei einen Schwerpunkt auf die Bedeutung weltanschaulich-religiöser Selbstkompetenz.

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_pdf-klWerner Schönig konzentriert sich auf Probleme der Typisierung von Netzwerken und unterscheidet zwei theoretisch unterschiedliche Herangehensweisen, die man als induktiv beziehungsweise deduktiv bezeichnen kann. Beide werden dann in einem weiteren Schritt verknüpft und durch Beispiele von Netzwerken in der Sozialen Arbeit illustriert. Mit diesem Vorgehen könnte ein Dissens der Netzwerkorientierung in der Sozialen Arbeit zumindest teilweise entschärft sein.

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_pdf-klIm Zentrum des Beitrages von Michael May, Susan Smeaton und Melanie Sittig stehen Ergebnisse aus einer bundesweiten online-Befragung zur Bestands- und Bedarfsermittlung bezüglich der Frage der praktisch eingesetzten Kompetenzen von Professionellen in der Spezialisierten Ambulanten Pallativversorgung (SAPV) sowie den Qualifizierungsbedarfen, wobei der psychosozialen Dimension besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Zunächst wird der Einsatz spezifischer Kompetenzen in der Praxis beleuchtet, um dann der Frage nach spezifischen Kompetenzprofilen nachzugehen und schließlich die Qualifizierungsbedarfe zu skizzieren, wie sie von den Befragten artikuliert wurden. 

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_pdf-klIn seinem Habilitationsvortrag, gehalten im Januar 2016 im Fachbereich Erziehungswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, beschäftigt sich Joachim Weber mit der Frage, wie wir mit Verletzungsoffenheit, Begrenztheit, und Scheiternkönnen umgehen sollen. Denn nie können wir sicher sein, dass unsere Plane sich realisieren lassen, weil immer etwas oder jemand dazwischen kommen kann. Zwischenmenschliche Praxis zeigt sich als eine solche des Scheiternkönnens, die das Scheitern zwar niemals zum Ziel hat, ihm aber dennoch permanent ausgesetzt ist. 

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_pdf-klPeter Hammerschmidt, Anne Hans, Melanie Oechler und Uwe Uhlendorff präsentieren ausgewählte Zwischenergebnisse eines auf drei Jahre angelegten DFG Forschungsprojektes über »Sozialpädagogische Probleme in der Nachkriegszeit«. Dabei beschränken sie sich auf die Problemkonstruktion »Schlüsselkinder« – ein sozialpädagogisches Problem in der Nachkriegszeit in Westdeutschland. In ihrem Beitrag wird zunächst ihr Forschungsansatz vorgestellt und daran anknüpfend die Problembeschreibungen und die ins Auge gefassten Problemlösungen und Folgeprobleme anhand von Quellen aus der Nachkriegszeit erörtert.

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_pdf-klDie generelle Frage nach den Effekten von Handlungen gehört zu den zentralen menschlichen Anliegen. Ganz besonders scheint dies in der Sozialen Arbeit und speziell im Bereich der Erziehungshilfen zu gelten. Schon immer werden diese von einem intensiven Diskurs um Effekte, Erfolge und Wirkungen der geleisteten Arbeit begleitet, teils gestützt, teils aber auch prinzipiell in Frage gestellt. Solche wissenschaftlichen Grundsatzdebatten bieten für die Praxis nur wenig Orientierung. Die Frage, welche Handlungsansätze und Methoden unter welchen Bedingungen am aussichtsreichsten sein können, wird nach Ansicht von Vincent Richardt nicht einheitlich beantwortet.

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_pdf-klDer Beitrag von Silke Haagen beschäftigt sich mit den Fragestellungen: Wie können biografische Bezuge in der sozialpädagogischen Beratung hergeleitet und sichtbar gemacht werden? Mittels welcher zentraler Einflüsse kann dies gelingen und welche Ansätze, Methoden und Theorien begründen die professionelle Beratung hierin? Außerdem wird der Frage nachgegangen, wie die empirische Sozialforschung, insbesondere mittels narrativbiografischer Interviews, hierzu unterstützend beitragen kann.

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_pdf-klMarc Weinhardt und Augustin Kelava stellen in ihrem Beitrag einen Ansatz zur performanzorientierten Erfassung psychosozialer Beratungskompetenz vor, der sowohl für den Einsatz in der Forschung als auch in der Lehre verwendet werden kann. Die Daten stammen aus einem transdisziplinaren Forschungs- und Evaluationsprojekt an der Arbeitsstelle für Beratungsforschung am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen, in dem Studierende der Erziehungswissenschaft und benachbarter psychosozialer Studienberufe Beratungsgespräche im Kontext einer Simulationsumgebung absolvierten, in der Schauspieler prototypische Beratungsanliegen aus der Sozialen Arbeit darstellten. 

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_pdf-klDie empirische Studie von Matthias Hüttemann, Fabienne Rotzetter, Pascal Amez- Droz, Daniel Gredig und Peter Sommerfeld untersucht Kooperationen von Akteuren aus Wissenschaft und Praxis und erlaubt zum einen eine differenzierte Beschreibung von Kooperationsformen und zum anderen eine realistische Einschätzung, was es noch braucht, um das Potenzial von Kooperationen auszuschöpfen. Dazu wird zunächst die Relation von Wissenschaft und professioneller Praxis thematisiert, die dann – nach der Vorstellung des methodischen Vorgehens und der Ergebnisse der Studie – auch einen Hintergrund für die abschließenden Schlussfolgerungen und Konsequenzen bildet.

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_pdf-klDie von Lukas Fellmann vorgestellte quantitative Studie wurde im Rahmen einer Master-Thesis in der Schweiz durchgeführt. Das Ziel der Studie bestand darin, Hinweise darüber zu generieren, inwiefern Sozialarbeitende der Kinder- und Jugendhilfe den Anspruch an eine »science informed social work« erfüllen, beziehungsweise nicht erfüllen. Die Datenerhebung erfolgte anhand einer Online-Befragung im Zeitraum vom Mai bis zum Juni 2013. Befragt wurden Sozialarbeitende aus der Schulsozialarbeit, der Offenen Kinderund Jugendarbeit und der Heimerziehung in den Kantonen Aargau, St. Gallen und Zürich.

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_pdf-klWas bedeutet und was verlangt das Prinzip der sozialen Gerechtigkeit in der jeweiligen Handlungssituation? Die hier aufgeworfene Frage gehört nach Ansicht von Jochen Ostheimer in den Bereich der angewandten Ethik. Um in einer unklaren Situation die moralisch gebotene bzw. erlaubte Handlungsweise zu ermitteln, ist ethische Urteilskraft erforderlich. Wie diese im berufspraktischen Handeln angewandt werden kann, wird in dem Beitrag anhand eines stark vereinfachten Beispiels dargestellt. Konzeptionell verortet ist es im Umweltgerechtigkeitsdiskurs.

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_pdf-klDer Fall des elfjährigen Pflegekindes Chantal, das im Januar 2012 an einer Vergiftung durch eine versehentlich eingenommene Methadon- Tablette ihrer substituierten Pflegeeltern gestorben war, hat viele Fragen aufgeworfen. Um diese zu bearbeiten, greifen Simon Egbert, Henning Schmidt-Semisch, Katja Thane und Monika Urban u.a. auch auf empirische Daten zurück, die im Kontext des DFG-Forschungsprojektes ›Anwendungsrationalitäten und Folgen von Drogentests‹ erhoben wurden. Dabei wird zunächst insbesondere die strukturelle Einbettung der Einführung des neuen Kontrollinstrumentes ›Drogentest‹ in den Blick genommen, um dann zu überlegen, wie sich der Drogentest zu anderen Entwicklungen im Feld der Sozialen Arbeit verhält. Abschließend wird analysiert, ob und in welcher Weise der Drogentest als soziotechnisches Instrument mit einer spezifischen diskursiven Wirkmächtigkeit ausgestattet ist.

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_pdf-klArmin Schachameier wirft in seinen Ausführungen die Frage auf, wie und in welcher Art und Weise humanistische, prozess-erfahrungsorientierte Methoden einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung leisten können. Auf der Basis eines nicht-normativen Bildungsverständnisses erläutert er dies am Beispiel der »Heldenreise«. Darüber hinaus geht er auf relevante Forschungsbefunde ein, um zu verdeutlichen, wie Fachkräfte der Sozialen Arbeit von einer entsprechenden Auseinandersetzung mit »inneren Anteilen« profitieren und persönliche und soziale Kompetenzen aufbauen können. 

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_pdf-klAngesichts der kontroversen Debatte um den Hausbesuch und der zentralen Stellung, die das Setting seit 150 Jahren in der Sozialen Arbeit einnimmt, ist bemerkenswert, dass in der deutschen Fachliteratur nur wenige Veröffentlichungen und keine Forschung hierzu vorliegen. Diese Diskrepanz zwischen der Vehemenz der Debatte und dem festzustellenden Forschungsdefizit war Anlass für die Entwicklung des Forschungsprojekts »Hausbesuche im Kontext des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung« (HabeK). Maria Albrecht, Svenja Lattwein und Ulrike Urban-Stahl stellen zentrale Ergebnisse des Projektes vor, ausgehend von der Frage, wie sich der Stand der Umsetzung des veränderten § 8a Absatz 1 Satz 2 SGB VIII in der Praxis darstellt und welche Schlussfolgerungen sich daraus vor dem Hintergrund der 2008 geführten vehementen Debatten um dieses Thema ziehen lassen.

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_pdf-klBritta Buschmann, Gunther Graßhoff und Cornelia Schweppe verstehen ihren Aufsatz zur biografischen Selbstpräsentation von AdressatInnen der Jugendhilfe unter anderem als Beitrag zur reflexiven Vergewisserung des Transnationalitätskonzepts, das nicht nur den Blick auf nationale Grenzen verflechtende und konfrontierende Entwicklungen und Konstellationen öffnet, sondern sich auch als sensibilisierendes Konzept zum Reflexivwerden des Nationalen erweist. Das empirische Material, das die Grundlage für diesen Beitrag bildet, wurde im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsprojekts »AdressatInnen der Jugendhilfe« erhoben und analysiert.

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_pdf-klMarginalisierte Räume können von Sozialdienstleiter_ innen nicht allein dadurch bearbeitet werden, dass die unterstellten Stigmata subjektiv und/oder infrastrukturell angegangen werden, sondern indem zunächst die Subjektivitätskonzepte der Bewohner_innen auf ihre sozial- wie territorial-räumlichen Antworten hin befragt werden. Hierbei dürfte nach Ansicht von Anselm Böhmer und Andreas Blume insbesondere für die praxiswissenschaftlichen wie für die professionellen Zugänge eine praxeologische Herangehensweise förderlich sein, um neben analytischen auch handlungsbezogene Positionen reflexiv erfassen und auf die gegebenen Situationen hin vereinen zu können. Gerade in dieser Hinsicht wäre eine sozialräumlich ausgerichtete und der Kritik gesellschaftlicher Verhältnisse verpflichtete reflexive Profession Sozialer Arbeit möglich. 

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_pdf-klSofern Prävention als möglichst umfassende Förderung sowie die Bewahrung vor schädlichen Einflüssen verstanden werden darf und das Bundeskinderschutzgesetz versucht, einen diesem Ansatz entsprechenden, umfassend ausgerichteten Kinderschutzbegriff zu etablieren, stellt sich für Ronny Lindner die Frage nach Gründen für das Primat des tertiärpräventiven Aspektes. In seinen Überlegungen zur präventiven Orientierung von Kinderschutz und Frühen Hilfen skizziert er zunächst, wie Prävention im Kontext des Bundeskinderschutzgesetzes verstanden werden kann und erklärt dann, weshalb sie derart vom intervenierenden Kinderschutz dominiert wird. Abschließend wird aufgezeigt, welche Probleme sich die professionelle Praxis, insbesondere die Kinder- und Jugendhilfe, damit einhandelt.

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_pdf-klEin Wandel von großer Tragweite vollzieht sich momentan in Großbritannien im Verhältnis von Eltern, der Kindererziehung und dem Staat hin zu einem proaktiven, die Prävention propagierenden Staat. David Wastell und Sue White untersuchen vor diesem Hintergrund das Verhältnis von Diskursen zu Wissensformen, die dem Staat als Beleg für den Nutzen einer Investition in ›Frühinterventionen‹ dienen, zu denen auch stärker eingreifende Zwangsmaßnahmen zählen, bis hin zur Kappung aller biologischen und verwandtschaftlichen Bindungen.

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_pdf-klIn seinem Beitrag beschäftigt sich Timm Kunstreich mit abgebrochenen oder unabgegoltenen Projekten in der Sozialen Arbeit. Wichtigstes Auswahlkriterium für seine Beispiele ist, dass alle historisch realisiert wurden, wenn auch mit sehr unterschiedlicher Dauer oder Intensität. Die mit den Projekten verbundenen Möglichkeitsräume sind seiner Meinung nach jedoch noch längst nicht ausgeschöpft – hier könnten Komponenten einer solidarischen Sozialen Arbeit gewonnen werden, die in den sich verschärfenden sozialen Auseinandersetzungen der Zukunft hilfreich sein könnten.

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_pdf-klThomas Olk und Constanze Woide präsentieren die konzeptionellen Grundlagen und ausgewählte empirische Befunde aus ihrer strategischen Prozessbegleitung bei der lokalen Bildungsentwicklung in den Städten Frankfurt am Main und Bremerhaven. In diesem Rahmen waren ein Gesamtkonzept und ein Indikatorensystem für eine sozialraumbezogene Bildungsberichterstattung zu entwickeln, qualitative Studien zu den bildungsbezogenen Herausforderungen und Bedarfen in besonders belasteten Stadtteilen durchzuführen sowie Handlungsempfehlungen für Strategien zur Weiterentwicklung der lokalen Bildungsräume in den ausgewählten Stadtgebieten zu formulieren.

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_pdf-klAuf der empirischen Grundlage des Forschungsprojekts »Home Treatment« entfalten Sarah Lüngen, Matthias Müller und Barbara Bräutigam mithilfe einiger theoretischer Gedanken ein Modell zur Reflexion von Grenzfragen in der Praxis der aufsuchenden Arbeit. Im Weiteren diskutieren sie das empirische Material, bezogen auf die vorher angestellten theoretischen Überlegungen und beschreiben dann im Anschluss Konsequenzen, die ihrer Ansicht nach praxisrelevant sind. 

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_pdf-klStefan Borrmann stellt in seinem Beitrag die Ergebnisse einer an der Hochschule Landshut vorgenommenen Curriculaanalyse ausgewählter BA Studiengänge Sozialer Arbeit an deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften dar, deren Ergebnisse durch einen Fragebogen an Studiengangsverantwortliche überprüft wurden. Ziel war es herauszufinden, ob es vergleichbare Strukturen und Inhalte in diesen Studiengängen gibt und sich somit ein Kern der Ausbildung Sozialer Arbeit an Hochschulen für angewandte Wissenschaften erkennen lässt. 

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