Einzelbeiträge

Einzelbeiträge

 

Hier finden Sie Einzelbeiträge aus den verschiedenen Publikationen der neuen praxis (np) zum direkten Herunterladen als pdf-Datei. Somit sparen Sie Geld, wenn Sie nicht gleich eine ganze Ausgabe komplett kaufen möchten. Bitte beachten Sie, dass dieser Service nicht für aktuelle np-Hefte angeboten wird.

Die aktuellsten Einzelbeiträge erscheinen zuerst.


Anzeige pro Seite
Sortieren nach
1 - 50 von 113 Ergebnissen

_pdf-klDie empirische Studie von Matthias Hüttemann, Fabienne Rotzetter, Pascal Amez- Droz, Daniel Gredig und Peter Sommerfeld untersucht Kooperationen von Akteuren aus Wissenschaft und Praxis und erlaubt zum einen eine differenzierte Beschreibung von Kooperationsformen und zum anderen eine realistische Einschätzung, was es noch braucht, um das Potenzial von Kooperationen auszuschöpfen. Dazu wird zunächst die Relation von Wissenschaft und professioneller Praxis thematisiert, die dann – nach der Vorstellung des methodischen Vorgehens und der Ergebnisse der Studie – auch einen Hintergrund für die abschließenden Schlussfolgerungen und Konsequenzen bildet.

5,00 € *

_pdf-klDie von Lukas Fellmann vorgestellte quantitative Studie wurde im Rahmen einer Master-Thesis in der Schweiz durchgeführt. Das Ziel der Studie bestand darin, Hinweise darüber zu generieren, inwiefern Sozialarbeitende der Kinder- und Jugendhilfe den Anspruch an eine »science informed social work« erfüllen, beziehungsweise nicht erfüllen. Die Datenerhebung erfolgte anhand einer Online-Befragung im Zeitraum vom Mai bis zum Juni 2013. Befragt wurden Sozialarbeitende aus der Schulsozialarbeit, der Offenen Kinderund Jugendarbeit und der Heimerziehung in den Kantonen Aargau, St. Gallen und Zürich.

5,00 € *

_pdf-klWas bedeutet und was verlangt das Prinzip der sozialen Gerechtigkeit in der jeweiligen Handlungssituation? Die hier aufgeworfene Frage gehört nach Ansicht von Jochen Ostheimer in den Bereich der angewandten Ethik. Um in einer unklaren Situation die moralisch gebotene bzw. erlaubte Handlungsweise zu ermitteln, ist ethische Urteilskraft erforderlich. Wie diese im berufspraktischen Handeln angewandt werden kann, wird in dem Beitrag anhand eines stark vereinfachten Beispiels dargestellt. Konzeptionell verortet ist es im Umweltgerechtigkeitsdiskurs.

5,00 € *

_pdf-klDer Fall des elfjährigen Pflegekindes Chantal, das im Januar 2012 an einer Vergiftung durch eine versehentlich eingenommene Methadon- Tablette ihrer substituierten Pflegeeltern gestorben war, hat viele Fragen aufgeworfen. Um diese zu bearbeiten, greifen Simon Egbert, Henning Schmidt-Semisch, Katja Thane und Monika Urban u.a. auch auf empirische Daten zurück, die im Kontext des DFG-Forschungsprojektes ›Anwendungsrationalitäten und Folgen von Drogentests‹ erhoben wurden. Dabei wird zunächst insbesondere die strukturelle Einbettung der Einführung des neuen Kontrollinstrumentes ›Drogentest‹ in den Blick genommen, um dann zu überlegen, wie sich der Drogentest zu anderen Entwicklungen im Feld der Sozialen Arbeit verhält. Abschließend wird analysiert, ob und in welcher Weise der Drogentest als soziotechnisches Instrument mit einer spezifischen diskursiven Wirkmächtigkeit ausgestattet ist.

5,00 € *

_pdf-klArmin Schachameier wirft in seinen Ausführungen die Frage auf, wie und in welcher Art und Weise humanistische, prozess-erfahrungsorientierte Methoden einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung leisten können. Auf der Basis eines nicht-normativen Bildungsverständnisses erläutert er dies am Beispiel der »Heldenreise«. Darüber hinaus geht er auf relevante Forschungsbefunde ein, um zu verdeutlichen, wie Fachkräfte der Sozialen Arbeit von einer entsprechenden Auseinandersetzung mit »inneren Anteilen« profitieren und persönliche und soziale Kompetenzen aufbauen können. 

5,00 € *

_pdf-klAngesichts der kontroversen Debatte um den Hausbesuch und der zentralen Stellung, die das Setting seit 150 Jahren in der Sozialen Arbeit einnimmt, ist bemerkenswert, dass in der deutschen Fachliteratur nur wenige Veröffentlichungen und keine Forschung hierzu vorliegen. Diese Diskrepanz zwischen der Vehemenz der Debatte und dem festzustellenden Forschungsdefizit war Anlass für die Entwicklung des Forschungsprojekts »Hausbesuche im Kontext des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung« (HabeK). Maria Albrecht, Svenja Lattwein und Ulrike Urban-Stahl stellen zentrale Ergebnisse des Projektes vor, ausgehend von der Frage, wie sich der Stand der Umsetzung des veränderten § 8a Absatz 1 Satz 2 SGB VIII in der Praxis darstellt und welche Schlussfolgerungen sich daraus vor dem Hintergrund der 2008 geführten vehementen Debatten um dieses Thema ziehen lassen.

5,00 € *

_pdf-klBritta Buschmann, Gunther Graßhoff und Cornelia Schweppe verstehen ihren Aufsatz zur biografischen Selbstpräsentation von AdressatInnen der Jugendhilfe unter anderem als Beitrag zur reflexiven Vergewisserung des Transnationalitätskonzepts, das nicht nur den Blick auf nationale Grenzen verflechtende und konfrontierende Entwicklungen und Konstellationen öffnet, sondern sich auch als sensibilisierendes Konzept zum Reflexivwerden des Nationalen erweist. Das empirische Material, das die Grundlage für diesen Beitrag bildet, wurde im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsprojekts »AdressatInnen der Jugendhilfe« erhoben und analysiert.

5,00 € *

_pdf-klMarginalisierte Räume können von Sozialdienstleiter_ innen nicht allein dadurch bearbeitet werden, dass die unterstellten Stigmata subjektiv und/oder infrastrukturell angegangen werden, sondern indem zunächst die Subjektivitätskonzepte der Bewohner_innen auf ihre sozial- wie territorial-räumlichen Antworten hin befragt werden. Hierbei dürfte nach Ansicht von Anselm Böhmer und Andreas Blume insbesondere für die praxiswissenschaftlichen wie für die professionellen Zugänge eine praxeologische Herangehensweise förderlich sein, um neben analytischen auch handlungsbezogene Positionen reflexiv erfassen und auf die gegebenen Situationen hin vereinen zu können. Gerade in dieser Hinsicht wäre eine sozialräumlich ausgerichtete und der Kritik gesellschaftlicher Verhältnisse verpflichtete reflexive Profession Sozialer Arbeit möglich. 

5,00 € *

_pdf-klSofern Prävention als möglichst umfassende Förderung sowie die Bewahrung vor schädlichen Einflüssen verstanden werden darf und das Bundeskinderschutzgesetz versucht, einen diesem Ansatz entsprechenden, umfassend ausgerichteten Kinderschutzbegriff zu etablieren, stellt sich für Ronny Lindner die Frage nach Gründen für das Primat des tertiärpräventiven Aspektes. In seinen Überlegungen zur präventiven Orientierung von Kinderschutz und Frühen Hilfen skizziert er zunächst, wie Prävention im Kontext des Bundeskinderschutzgesetzes verstanden werden kann und erklärt dann, weshalb sie derart vom intervenierenden Kinderschutz dominiert wird. Abschließend wird aufgezeigt, welche Probleme sich die professionelle Praxis, insbesondere die Kinder- und Jugendhilfe, damit einhandelt.

5,00 € *

_pdf-klEin Wandel von großer Tragweite vollzieht sich momentan in Großbritannien im Verhältnis von Eltern, der Kindererziehung und dem Staat hin zu einem proaktiven, die Prävention propagierenden Staat. David Wastell und Sue White untersuchen vor diesem Hintergrund das Verhältnis von Diskursen zu Wissensformen, die dem Staat als Beleg für den Nutzen einer Investition in ›Frühinterventionen‹ dienen, zu denen auch stärker eingreifende Zwangsmaßnahmen zählen, bis hin zur Kappung aller biologischen und verwandtschaftlichen Bindungen.

5,00 € *

_pdf-klIn seinem Beitrag beschäftigt sich Timm Kunstreich mit abgebrochenen oder unabgegoltenen Projekten in der Sozialen Arbeit. Wichtigstes Auswahlkriterium für seine Beispiele ist, dass alle historisch realisiert wurden, wenn auch mit sehr unterschiedlicher Dauer oder Intensität. Die mit den Projekten verbundenen Möglichkeitsräume sind seiner Meinung nach jedoch noch längst nicht ausgeschöpft – hier könnten Komponenten einer solidarischen Sozialen Arbeit gewonnen werden, die in den sich verschärfenden sozialen Auseinandersetzungen der Zukunft hilfreich sein könnten.

5,00 € *

_pdf-klThomas Olk und Constanze Woide präsentieren die konzeptionellen Grundlagen und ausgewählte empirische Befunde aus ihrer strategischen Prozessbegleitung bei der lokalen Bildungsentwicklung in den Städten Frankfurt am Main und Bremerhaven. In diesem Rahmen waren ein Gesamtkonzept und ein Indikatorensystem für eine sozialraumbezogene Bildungsberichterstattung zu entwickeln, qualitative Studien zu den bildungsbezogenen Herausforderungen und Bedarfen in besonders belasteten Stadtteilen durchzuführen sowie Handlungsempfehlungen für Strategien zur Weiterentwicklung der lokalen Bildungsräume in den ausgewählten Stadtgebieten zu formulieren.

5,00 € *

_pdf-klAuf der empirischen Grundlage des Forschungsprojekts »Home Treatment« entfalten Sarah Lüngen, Matthias Müller und Barbara Bräutigam mithilfe einiger theoretischer Gedanken ein Modell zur Reflexion von Grenzfragen in der Praxis der aufsuchenden Arbeit. Im Weiteren diskutieren sie das empirische Material, bezogen auf die vorher angestellten theoretischen Überlegungen und beschreiben dann im Anschluss Konsequenzen, die ihrer Ansicht nach praxisrelevant sind. 

5,00 € *

_pdf-klStefan Borrmann stellt in seinem Beitrag die Ergebnisse einer an der Hochschule Landshut vorgenommenen Curriculaanalyse ausgewählter BA Studiengänge Sozialer Arbeit an deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften dar, deren Ergebnisse durch einen Fragebogen an Studiengangsverantwortliche überprüft wurden. Ziel war es herauszufinden, ob es vergleichbare Strukturen und Inhalte in diesen Studiengängen gibt und sich somit ein Kern der Ausbildung Sozialer Arbeit an Hochschulen für angewandte Wissenschaften erkennen lässt. 

5,00 € *

_pdf-klMit der Frage, was die Simpsons mit Sozialpädagogik zu tun haben, wirft Catrin Heite einige aktuelle und historische Schlaglichter darauf, worum es geht, wenn Sozialpädagogik als Wissenschaft betrieben wird. In diesem Sinne formuliert sie drei Antworten: Sowohl die Simpsons als auch die Sozialpädagogik thematisieren die Familie, das Soziale und beide sind in der Lage, etwas über Gesellschaft auszusagen.

5,00 € *

_pdf-klDer Idee eines Arbeitsbündnisses zwischen Fachkräften und ihren AdressatInnen wird im Diskurs um Professionalität der Sozialen Arbeit einige Bedeutung zugemessen. Einen zentralen Bezugspunkt markiert hierfür insbesondere das von Ulrich Oevermann (1996) im Rahmen seiner »Skizze einer revidierten Theorie professionalisierten Handelns« begründete und später weiter elaborierte Modell. In seinem Beitrag verfolgt Falko Müller das Ziel, die Theorievoraussetzungen des von Oevermann ausgearbeiteten Arbeitsbündnismodells zu hinterfragen und von dort aus einen Vorschlag zu entwickeln, wie die Spezifik professionellen KlientInnenbezugs untersucht werden kann. 

5,00 € *

_pdf-klAnknüpfend an den Gedanken, Inklusion nicht als »Wundermittel« gegen Ausgrenzung und Diskriminierung zu verstehen, nehmen Hendrik Trescher und Teresa Hauck die widerständigen Elemente, denen inklusive Betreuung ausgesetzt ist, in den Blick und reflektieren kritisch pädagogisch- praktische Spannungsverhältnisse. Diese Reflexion erfolgt bezogen auf den Ergebnissen der Studie »Strukturprobleme integrativer Kinderbetreuung«, welche unter anderem ergab, dass Kinder mit Behinderung in der untersuchten Einrichtung starker Regulierung und Überwachung unterworfen sind, welche sich meist direkt am Körper der Kinder mit Behinderung manifestieren.

5,00 € *

_pdf-klSophie Domann, Florian Eßer, Tanja Rusack, Nele Klepp und Carolin Löwe präsentieren in ihrem Beitrag empirische Ergebnisse einer Analyse von Gruppendiskussionen mit Jugendlichen in stationären Erziehungshilfeeinrichtungen, bei denen es um die Frage ging, wie Kinder und Jugendliche in der Heimerziehung selbst Körperkontakt definieren und wie sie den Umgang damit in den Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe wahrnehmen. 

5,00 € *

_pdf-klDer Beitrag von Franz Herrmann und Eberhard Bolay setzt am Spannungsverhältnis des Qualitätsthemas zwischen professioneller und externer Kontrolle mit fachfremden Methoden an. Unter dieser Perspektive ist der Qualitätsdiskurs gleichzeitig Chance und »Zumutung« für die Profession und die Frage ist hier, wie die Perspektive der »Chancen«, die in diesem Thema stecken, gestärkt werden kann und wie Fachkräfte diese Seite methodisch und strategisch besser zur Geltung bringen können. 

5,00 € *

_pdf-klDie Berner Fachhochschule evaluierte die ersten  zweieinhalb Betriebsjahre von Kompass, einem  Projekt der Stadt Zürich, das sich an Menschen mit  komplexen gesundheitlichen und psychosozialen Belastungen richtet. Die Erkenntnisse daraus werden von Dieter Haller, Rahel Müller de Menezes, Florentin Jäggi und Barbara Erzinger vorgestellt. Im Zentrum ihrer Evaluation stehen Ergebnisse zu  Merkmalen der Klientel, zum Unterstützungsprozess  sowie zu den erreichten Wirkungen.

5,00 € *

_pdf-klDas Potenzial des forschenden Lernens näher auszuleuchten und dessen Bedeutung für eine theoretische Wissensbildung im Studium der Sozialen Arbeit zu untersuchen steht im Mittelpunkt  des Beitrags von Walburga Hoff, die anhand eines  konkreten Lehrforschungsprojektes, das den  Ursachen für das Scheitern von Bildungsverläufen  benachteiligter Jugendlicher nachgeht, diese  Frage in mehreren Schritten zu beantworten  versucht. Ihr abschließendes Resümee diskutiert  dann die Bedeutung dieser Art theoretischer  Wissensbildung für die Ausbildung und die  zukünftige Disziplinentwicklung Sozialer Arbeit.

5,00 € *

_pdf-klParallel zu dem Befund, dass sexuelle Gewalt sowohl in konservativen wie in reformorientierten  Internaten stattfand, richtet sich der Blick von Carola  Kuhlmann auf die Geschichte der sexuellen Gewalt in  der Heimerziehung, insbesondere auf die Jahre von  1950 bis 1980. Mit Bezug auf Fälle aus verschiedenen Studien und Fachdiskursen über Sexualität in  der Heimerziehung einerseits und andererseits mit Bezug auf Berichte aus Wohnprojekten der »Sozialpädagogischen Sondermaßnahmen Köln« wird argumentiert, dass eine historische Aufarbeitung der Diskurse der 70/80er Jahre verdeutlichen kann, warum sexueller Missbrauch gerade in dieser Zeit kaum problematisiert und in der Folge bagatellisiert werden konnte.  

5,00 € *

_pdf-klDass es einer Professionstheorie der Sozialen  Arbeit, die die organisationskulturelle Einbettung  personaler Ressourcen sowie die Bedeutung organisations-struktureller Bedingungen der  Leistungserbringung ignoriert, nicht gelingt, aktuelle  Bedingungen und Herausforderungen der Sozialen Arbeit adäquat zu erfassen, verdeutlicht Simon Mohr am Beispiel der Debatte um die Managerialisierung des sozialen Sektors theoretisch fundiert und anhand von Befunden einer quantitativen Befragung. Im Kern stehen dabei die Fragen, welche  Organisationsform(en) professionelle Soziale Arbeit unterstützen und welche Bedeutung dabei einer betriebswirtschaftlichen Managementausrichtung der freien Träger zukommt. 

5,00 € *

_pdf-klYesim Kasap Çetingök schließt in ihren Ausführungen  an eine Diskussion an, in der es um  die Binnenstruktur und die Logik professionellen  Handelns geht und verfolgt die Frage, wie sich das  professionell beraterische Handeln unter diesen  umrissenen Bedingungen der Funktions- und  Bedeutungswandlung des Wissens beziehungsweise  des wissenschaftlichen Wissens beschreiben lässt,  wenn die psychosoziale Beratung als Reflexions- und  Bildungsort bestimmt wird. 

5,00 € *

_pdf-klIn den letzten Jahren sind eine Vielzahl von Methoden und Verfahren für Diagnose und Fallverstehen in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern entstanden. Für Pascal Bastian und Mark Schrödter stellt sich die Frage, inwiefern diese Ergebnisse auf die Praxis der Sozialen Arbeit in Deutschland übertragbar sind, da dort die hermeneutische, rekonstruktive Betrachtung des Falles in Fachdiskurs und Ausbildung traditionell einen hohen Stellenwert genießt. Bisher ist allerdings nur wenig darüber bekannt, wie Fachkräfte die gesetzlich geforderte Riskoeinschätzung im Kindesschutz vornehmen. Ziel der vorliegenden aktenanalytisch angelegten Studie war daher die statistische Exploration der Beobachtungskriterien, die Fachkräfte zur Vorhersage von Kindeswohlgefährdung und Kindeswohlverletzung nutzen. 

5,00 € *

_pdf-klPartizipation in den Hilfen zur Erziehung hat sich seit Beginn der 1990er-Jahre zunehmend in der Praxis institutionalisiert, vor allem durch entsprechende Regelungen im Kinder- und Jugendhilfegesetz und der UN-Kinderrechtskonvention. Jedoch lässt sich je nach Art der Hilfe ein unterschiedlicher Grad wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit Partizipation finden. Während beispielsweise in der Heimerziehung zahlreiche Publikationen zum Thema vorliegen, wurde es hingegen in der Erziehungsberatung kaum beleuchtet. Katrin Peyerl greift dieses Thema auf und stellt Ergebnisse einer qualitativen Interviewstudie vor, in der Partizipation von Kindern in der Erziehungsberatung aus Perspektive der Fachkräfte untersucht wurde. Leitend dabei war die Frage, aus welchen Gründen sich BeraterInnen für oder gegen eine Beteiligung von Kindern in unterschiedlichen Beratungssettings entscheiden. 

5,00 € *

_pdf-klJulian von Oppen zeigt in seinem Beitrag auf, dass sich aus den Entwicklungsschleifen der Interkulturellen Pädagogik als Fachrichtung und den sie begleitenden und provozierenden Fachdebatten und Kritiken, auch empirische Fragen an die heutige Praxis interkultureller Sozialer Arbeit ergeben. Dazu wird unter anderem die Kritik, welche an die Handlungskonzepte und Theoriediskurse der Interkulturellen Pädagogik herangetragen wurde, nach ihren Argumentationslogiken systematisiert und sodann nachgezeichnet, in welch unterschiedlicher Weise die kritischen Argumente Eingang in die (Weiter-) Entwicklung von Konzepten und Theorien der Interkulturellen Pädagogik fanden. Abschließend wird aufgezeigt, welche empirischen Fragen für eine Praxis der interkulturellen Sozialen Arbeit entstehen und welches empirische Vorgehen zur Bearbeitung dieser erforderlich ist.

5,00 € *

_pdf-klMichael Hermes befasst sich mit Bildungsaspirationen in familialer Hervorbringung. Nach einer Einführung in den Begriff der Bildungsaspirationen und aktuellen Befunden werden die dargestellten Ergebnisse der empirischen Bildungsforschung mit Erfahrungen aus dem Arbeitsbereich Sozialer Arbeit im Kontext Schule verbunden. Ziel ist es, die Schulsozialarbeit vor dem Hintergrund aktueller Ergebnisse der Bildungsforschung, an der Schnittstelle zwischen Schule und Familie, zu verorten. Bildungsaspirationen werden als Anlass individueller Förderung im Rahmen informeller Bildungsprozesse diskutiert.

5,00 € *

_pdf-klAngesichts der sich auf verschiedenen Ebenen ungleich ausdifferenzierenden Entwicklungen von Kindheit und Familie, der gestiegenen Bedeutung und Nutzung außerfamiliärer Betreuungsangebote sowie durch den gesellschaftlich formulierten Anspruch nach Teilhabe und Bildung für alle, betrachten Gabriel Schoyerer und Eric van Santen die Facetten dieser Heterogenität entlang von empirisch beobachtbaren Entwicklungen näher und reflektieren sie im Kontext der Aufgaben von Kindertagesbetreuung. Vor diesem Hintergrund können schließlich Hinweise gegeben werden, hinsichtlich welcher Dimensionen auf eine interdisziplinäre Herausforderung zu schließen ist.

5,00 € *

_pdf-klAndreas Hanses, Katrin Heuer, Lisa Janotta und Kathleen Paul eröffnen empirische Einblicke, wie das Sterben in unterschiedlichen organisationalen Kontexten gedeutet wird und welche Aushandlungen sowie Bedeutsamkeiten dabei in den Vordergrund treten. Einführend wird zunächst der Stand der Forschung zum Thema Sterben kurz in seinen prägnanten Aufmerksamkeitsrichtungen beschrieben und daran angelehnt das Forschungsdesign des DFG-Projektes skizziert. Darauf aufbauend werden die bisherigen Ergebnisse aus den ersten drei Projektjahren (2010-2013) vorgestellt, bevor abschließend die weitergehenden theoretischen Konsequenzen aus den Analysen diskutiert werden.

5,00 € *

_pdf-klMit seinem Beitrag unternimmt Matthias Moch den Versuch, den Blick auf den professionellen Handlungsvorgang dort zu schärfen, wo sich die Prozesse von Wissen und Können, von Handlungsvorbereitung und Handlungsvollzug unmittelbar berühren. Entscheidungen sind die Schlüsselprozesse, in welchen die Handlungsvoraussetzungen im Begriff sind, unmittelbar in Handlungen umgesetzt zu werden. Seine Überlegungen suchen Anschluss an zahlreiche Vorarbeiten zur Beziehung zwischen Wissen und Handeln, zu Theorien des impliziten Wissens sowie zur akademischen Kompetenzentwicklung.

5,00 € *

_pdf-klWerner Schönig und Rabea Franken verstehen ihre Ausführungen als einen Impuls zur besseren Klärung des Verhältnisses von Netzwerk- und Systembegriff und fokussieren dazu auf das Kriterium der operativen Geschlossenheit eines Systems versus der operativen Offenheit eines Netzwerks. Dies wird exemplarisch durch Rückgriff auf Fälle ›familialer Gewalt‹ illustriert. Dabei zeigt sich, dass diese Gewaltfälle tragische Folge eines Ausbruchs aus engen Familiensystemen sind, aus denen die Opfer in neue, eigene Netzwerke flüchten wollten.

5,00 € *

_pdf-klSeit 2011 verfolgt die an der Evangelischen Hochschule Dresden etablierte Rechtsfeldwerkstatt das Ziel der Etablierung von Rechtslehre im Rechtsfeld. Nach Wolfgang Deichsel kann die Frage, auf welche Weise ein Anspruch aus einer materiellen Rechtsposition durchgesetzt werden kann, nur adäquat im jeweiligen Rechtsfeld erfahrbar gemacht werden. Insofern stößt Rechtsdidaktik an ihre Grenzen, wenn sich ein Rechtsfall, insbesondere in seiner interdisziplinären Charakteristik wie in seinen verfahrensbezogenen Komponenten der Rechtsdurchsetzung, erst in seinem Rechtsfeld, aus dem er entstanden ist und auf dessen Veränderung seine Bearbeitung angelegt ist und zurückwirkt, erweist.

5,00 € *

_pdf-klIn ihrer Fallstudie zur Chancengerechtigkeit am Beispiel der familiären Aufwendungen für die Kindertagesbetreuung wird von Christiane Meiner der Versuch unternommen, erstmals beispielhaft für das Bundesland Nordrhein-Westfalen diese gesamten Aufwendungen der Familien für die Nutzung von Kindertageseinrichtungen zu erheben. Ausgehend von gerechtigkeitstheoretischen Überlegungen im ersten Kapitel werden im zweiten Kapitel eine pointierte Beschreibung des nordrhein-westfälischen Finanzierungssystems der Kindertagesbetreuung sowie die weiteren methodischen Festlegungen der Untersuchung vorgenommen. Die Ergebnisse der Untersuchung zu den Elternbeiträgen und den weiteren Aufwendungen für die Kindertagesbetreuung durch die Familien werden im dritten Kapitel unter Berücksichtigung gerechtigkeitstheoretischer Überlegung abgebildet und diskutiert. Im abschließenden Kapitel sind die Ergebnisse der Auswertung resümierend dargestellt. 

5,00 € *

_pdf-klIm Mittelpunkt des Beitrages von Anneka Beck, Anne Lohmann, Gregor Hensen, Stephan Maykus und Silvia Wiedebusch steht die Frage, wie Inklusion als Handlungsprogramm generell und in Bezug zur aktuellen Umsetzung von Fach- und Lehrkräften in niedersächsischen in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen eingeschätzt wird. Die Grundlage bildet eine qualitative Studie zur Implementierung von Inklusion in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen. Diese wurde in einem Landkreis und einer Stadt in Niedersachsen durchgeführt. Ein Hauptziel der Studie lag darin, die aktuelle Umsetzung der inklusiven Betreuung von (Klein-)Kindern in Kindertageseinrichtungen sowie Grundschulen zu beschreiben und dabei gezielt die Einstellungen, Erfahrungen und Erwartungen von Lehr- und Fachkräften in den Blick zu nehmen. Der aktuelle Forschungsstand und einschlägige Ergebnisse werden dabei zunächst getrennt nach Kindertageseinrichtungen und Grundschulen dargestellt, bevor sie in der abschließenden Diskussion institutionsübergreifend eingeordnet werden. 

5,00 € *

_pdf-klMichael Rehder und Ullrich Bauer fassen in ihrem Beitrag Ergebnisse einer ethnografischen Feldforschung des Zentrums für Prävention und Intervention im Kindes- und Jugendalter (ZPI) vor. Übergeordnetes Ziel war es, eine praxisfokussierte Beschreibung sozialpädagogischer Fallverläufe mit psychisch belasteten Eltern aus der Nah- bzw. Innenperspektive zu leisten. Es sollte ein »bottom-up«-Blick in die alltäglichen Arbeitsherausforderungen der Sozialpädagogischen Familienhilfe mit psychisch belasteten Eltern bzw. Familien gegeben werden. Die Leitmethode stellte die freie teilnehmende Beobachtung dar. Die Realisierungsphase der Feldforschung erstreckte sich über ungefähr ein Jahr, erfolgte dabei über die zeitlich limitierte berufliche Eingliederung als Praktikant in die berufliche Praxis der Jugendhilfe. Die Forschung wurde nicht verdeckt und mit Einverständnis der Beteiligten durchgeführt. 

5,00 € *

_pdf-klVordringliche Aufgabe der unterschiedlichen Akteure im Feld der Jugendforschung ist nach Benno Hafeneger, mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen jugendliche Wirklichkeiten und deren Selbstsozialisation empirisch zu beschreiben und zu deuten; weiter Jugendliche zu unterstützen, damit diese selbst »zur Sprache« kommen. Dabei wäre auch die Diskussion um eine offensive und partizipatorische Jugendpolitik als Querschnittspolitik wieder aufzunehmen, die sich mit politischer Robustheit als einmischender (kommunalpolitischer) Akteur versteht, ohne in die problematische »Mitmachfalle« zu geraten. Ein solches Verständnis von Jugendpolitik zielt auf die Lebenswelten der Jugendlichen und politische Partizipation in deren konkreten Sozialräumen. In einem solchen Produktionsprozess thematisieren Jugendliche ihre Bedingungen des Heranwachsens und werden selbst zu eigensinnigen Produzenten von Bildern »über« sich; so können produktive Diagnosen und Jugenddiskurse von ihnen ausgehen beziehungsweise »von unten« stimuliert werden. 

5,00 € *

_pdf-kl Sie erhalten hiermit zwei Beiträge von Hans Thiersch und Norbert Struck zu dem Special "40 Jahre Martin-Bonhoeffer-Häuser – Zur Geschichte und Gegenwart der Heimerziehung":


Hans Thiersch
Erinnerungen und Perspektiven (S. 566-577)
40 Jahre Martin-Bonhoeffer-Häuser, 40 Jahre Entwicklung aus kleinen Anfängen, die zur damals dominanten Heimerziehungs-Szene eher alternativ und aufrührerisch waren, zu einer großen, weithin anerkannten Einrichtung – das gibt Anlass zum Feiern, aber auch zu kritischselbstkritischen Fragen. Um hier zu Klärungen zu kommen, braucht es Abstand zum unmittelbaren Anlass und ausholendere Überlegungen. Hans Thiersch beginnt seine Erinnerungen und Perspektiven zunächst mit Bemerkungen zur Geschichte der Kinder und Heranwachsenden, die keinen Ort für ein eigenes Leben hatten, die ums Überleben kämpfen mussten, ordnet dann die Bonhoeffer-Häuser in diese Entwicklungen ein und wirft schließlich die Frage auf nach Perspektiven der Heimerziehung im heutigen sozialpolitischen und politischen Horizont.


Norbert Struck
Verstehen und Wissen in den Erziehungshilfen (S. 578-588)
40 Jahre Martin-Bonhoeffer-Häuser – das bedeutet für Norbert Struck 40 Jahre Arbeit am Thema Sozialpädagogik, speziell an den Hilfen zur Erziehung. Verstehen und Verständigung mit Kindern sind wieder in den Mittelpunkt der Praxis der Erziehungshilfen zu rücken und Wissen ist dazu zu gebrauchen, dass das so bleiben kann. Zu befürchten ist aber, dass es heute immer schwerer wird, solche Dämme zum Schutz von Verstehen, Verständigung und Autonomie in den Erziehungshilfen zu halten – auch weil die Wissensformen, die sich damals als so hilfreich erwiesen haben, heute – zu Unrecht! – verblasst sind und ihre kritische Kraft verloren haben.

5,00 € *

_pdf-klNach Jan V. Wirth ist die differenzierungstheoretische Systemtheorie in der Lage, die Beobachterrelativität von Annahmen über Hilfsbedürftigkeit systematisch zu berücksichtigen. Zudem sind Systemtheorien Sozialer Arbeit aufgrund ihrer immanenten Mehrperspektivität in der Lage, das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft nicht nur als Konfliktverhältnis, sondern zugleich auch als Ermöglichungsverhältnis zu beschreiben, in dem Zurechnungsprozesse beziehungsweise die soziale Konstruktion und Durchsetzung bestimmter Zurechnungen auf Gesellschaft beziehungsweise Individuum eine entscheidende Rolle spielen. Mit systemtheoretischen Bestimmungen, die Soziale Arbeit als organisierte Hilfe in der primär funktional differenzierten Gesellschaft skizzieren, lassen sich schließlich produktive Annahmen im Hinblick auf das Entstehen von Hilfsbedürftigkeit im Lebensverlauf entwickeln.

5,00 € *

_pdf-kl Kathrin Klein-Zimmer, Katharina Mangold und Anja Wrulich verfolgen in ihrem Beitrag das Ziel, die Metaphorik der Grenze und Grenzbearbeitung nutzbar zu machen und auf den Forschungsgegenstand »Jugend und Transnationalität« anzuwenden. Damit lassen sich beide Konstrukte – Jugend und Transnationalität – durch eine grenzanalytische Perspektive aufeinander beziehen. Transnationalität hat eine Affinität zu Grenzen, da hier von der Überschreitung nationaler Grenzen ausgegangen wird, und auch Jugend wird mit der Überschreitung, Bearbeitung und Veränderung von vielfältigen Grenzen, wie beispielsweise Altersgrenzen, Geschlechtsgrenzen, Milieugrenzen oder Generationsgrenzen, assoziiert.

5,00 € *

_pdf-klAusgehend von einem dynamischen Altersbegriff, der ab dem 50. Lebensjahr und nicht erst mit Eintritt ins übliche Renten- oder Pensionsalter angesetzt wird, befasst sich Georg Theunissen zunächst mit der Lebenserwartung sowie mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensbesonderheiten im Alter bevor Erkenntnisse hinsichtlich des Ausprägungsgrads autismustypischer Merkmale im Zuge des Älterwerdens zusammengetragen und diskutiert werden. Daran anknüpfend werden Leitgedanken zeitgemäßer Behindertenarbeit aufgegriffen und unter Beachtung der skizzierten Befunde aus der Sicht betroffener Personen für die Praxis reflektiert.

5,00 € *

_pdf-klIn ihrer Spurensuche fokussieren Stefan Köngeter und Christian Reutlinger auf die USamerikanische Debatte um die Bedeutung von community, wie sie Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts geführt wurde. Diese Konferenzreihe ist zum einen für die US-amerikanische Soziale Arbeit von zentraler Bedeutung. Zum anderen aber emergierte dort zwischen 1890 und 1935 die sogenannte »Methodentrias« von Einzelfallhilfe (social case work), sozialer Gruppenarbeit (social group work) und Gemeinwesenarbeit (community organization), die für die Soziale Arbeit im Nachkriegsdeutschland von entscheidender Bedeutung geworden ist und durch die die Gemeinwesenarbeit zu einem festen Bestandteil der Sozialen Arbeit in Deutschland wurde.

5,00 € *

_pdf-klWas bedeutet eine erkrankte Normalität für den Menschen, der sie doch stets als Orientierungspunkt seiner Gesundheit ansah? Wie steht es tatsächlich um den Gesundheitszustand der Normalität? Ist sie ernstlich bedroht oder sind es doch wir Menschen, die der Behandlung bedürfen? Ist ihre Erkrankung aufzuhalten, können wir sie denn noch retten und sollten wir es überhaupt? Diesen und weiteren Fragen geht Nicoletta Rapetti nach, um Antworten zu suchen darauf, ob wir einer bestimmten Normalität bedürfen oder ob wir die Gelegenheit besser nutzen sollten, uns gebührend von ihr zu verabschieden.

5,00 € *

_pdf-klObwohl der Zusammenhang mit der Politik für die Soziale Arbeit per se relevant und die Frage nach ihm natürlich nicht neu ist, scheint sich derzeit ein besonderes Interesse zu artikulieren. Es verbindet sich mit der Wahrnehmung nachhaltiger Veränderungen der politisch ermöglichten Handlungsvoraussetzungen Sozialer Arbeit in den vergangenen Jahren. Der Beitrag von Bernd Dollinger knüpft an diese Tatsache an. Es wird eine empirische Studie vorgestellt, mit der im Politikfeld »Jugendkriminalität« analysiert wird, wie die Soziale Arbeit in der Politik adressiert wird, welche Erwartungen an sozialpädagogisches Handeln sich zeigen und wie sich dies längerfristig änderte.

5,00 € *

_pdf-klIhre sozialpädagogischen Skizzen gliedert Karin Bock in drei größere Teile: Zuerst stellt sie ihre Zugänge zum Begriff der »Lebenswelt« vor. Daran schließen sich Überlegungen zur Kontextualisierung des Begriffes »Ort« an, die sie versucht mit Überlegungen aus der Anthropologie resp. Ethnologie und Ethnofiktion zu verbinden. Schließlich folgen Hinweise auf den »Raumbegriff«, die als »Zwischen-Räume« überschrieben sind und die ihr im Fortgang der Argumentation bedeutsam erschienen. Ein vorläufiges Fazit soll dann die vorgestellten Überlegungen sozialpädagogisch bündeln.

 

5,00 € *

_pdf-klNach Darlegung, wie die Interessen von Kindern verstanden werden können, geht Manfred Liebel auf die Frage ein, warum der Bezug auf Kinderinteressen weiterführend ist als der in Deutschland gebräuchliche Verweis auf das »Kindeswohl« und erläutert dann, warum die Vertretung von Kinderinteressen notwendig ist und worin ihre Aufgaben bestehen können, inwiefern sie aber auch auf eine spezifische Legitimation angewiesen ist, worin diese bestehen kann und wovon sie abhängt. Abschließend wird versucht, eine Brücke von den Interessen gegenwärtig lebender Kinder zu den Interessen zukünftiger Generationen zu schlagen. 

 

5,00 € *

_pdf-klWie können pädagogische Professionen einer Klientel »gerecht« werden, sie also fördern und fordern, auch wenn es sich um extrem belastete, entwicklungsgestörte Kinder und Jugendliche handelt? Christian Wevelsiep beschäftigt sich dementsprechend mit der Frage, was denn eigentlich als Kompetenz oder als Aufgabe einer Pädagogik bei Entwicklungsstörungen zu betrachten wäre, wobei zu beachten ist, dass damit eine Reihe von Teilfragen mitzudenken sind, die sowohl die allgemeine erziehungswissenschaftliche Einschätzung als auch die spezifischere Sonderpädagogik betreffen. 

 

5,00 € *

_pdf-klDas von Elisabeth Müller, Andrea Gerber und Sonja Markwalder vorgestellte Forschungsprojekt ordnet sich in den Rahmen des Bildungsauftrages einer Schweizer Hochschule für Soziale Arbeit ein. Vor dem Hintergrund der Frage, wie Reflexion und Selbstreflexion am Lernort Hochschule gefördert werden können, fokussiert es auf den Aspekt der Selbstreflexion. Es sollen Erkenntnisse im Hinblick auf didaktisch-methodische Einflussmöglichkeiten ebenso wie im Hinblick auf die Erarbeitung von Grundlagen zur Überprüfung der Wirksamkeit der Lehrangebote in Bezug auf die Förderung der Fähigkeit zur Selbstreflexion gewonnen werden. 

 

5,00 € *

_pdf-klZiel der Ausführungen von Benedikt Hopmann ist, mit dem Hinweis auf bestehende Fallstricke einen Beitrag zur Konturierung des zukünftigen Auftrags der Hilfen zur Erziehung zur inklusiven Förderung ihrer Adressatinnen und Adressaten zu leisten. Um den Inklusionsbegriff für die Hilfen zur Erziehung professionell und disziplinär anschlussfähig zu gestalten, schlägt er die Adaption des Capability Approach vor. 

5,00 € *

_pdf-klGeorg Theunissen gibt in seinen Ausführungen, einen Überblick über Entwicklungen im Bereich der inklusiven Kinder- und Jugendarbeit unter besonderer Berücksichtigung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen, wobei unter anderem sichtbar wird, dass dieses Thema wachsende Aufmerksamkeit erfährt und es bereits viele Bemühungen gibt, die Angebotspalette inklusiv zu denken und zu organisieren.

5,00 € *
*
Preise inkl. MwSt.
 
 
Auslandsbestellungen ggf. mit abweichender Mehrwertsteuer
1 - 50 von 113 Ergebnissen