2018

2018

Die Zeitschrift neue praxis (np) eines Jahrgangs im Überblick mit Komplettausgaben und Einzelbeiträgen.


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_pdf-klWie kommt es zu Ökonomisierung? Wie vollzieht sie sich bei genauerem Hinsehen? Und mit welchen Effekten? Zu diesen Fragen stellt Uwe Schimank einige thesenhafte und am Ende sehr spekulativ zugespitzte Überlegungen zur Diskussion. Diese werden mit Beispielen aus den verschiedensten nicht-ökonomischen gesellschaftlichen Sphären illustriert. Das, was diese Beispiele zeigen, lässt sich leicht auch im beruflichen Alltag von Fachkräften in der Sozialen Arbeit wiederfinden.Wie kommt es zu Ökonomisierung? Wie vollzieht sie sich bei genauerem Hinsehen? Und mit welchen Effekten? Zu diesen Fragen stellt Uwe Schimank einige thesenhafte und am Ende sehr spekulativ zugespitzte Überlegungen zur Diskussion. Diese werden mit Beispielen aus den verschiedensten nicht-ökonomischen gesellschaftlichen Sphären illustriert. Das, was diese Beispiele zeigen, lässt sich leicht auch im beruflichen Alltag von Fachkräften in der Sozialen Arbeit wiederfinden.

5,00 *

_pdf-klAusgangspunkt des in dem Beitrag von Claudia Equit vorgestellten Forschungsprojektes ist die veränderte Dynamik in disziplinären und professionellen Fachdiskursen im Hinblick auf Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in sie betreffenden Angelegenheiten. In der Diskussion steht mittlerweile nicht mehr die Legitimität von Partizipation, sondern die Implementation beteiligungsorientierter Konzeptionen sowie die Koppelung von Beteiligung und Beschwerdemöglichkeiten in den Einrichtungen. 

5,00 *

_pdf-klSozialpädagogik konstituiert sich durch einen narrativen Entwurf ihres Bezuges auf soziale Realität, so dass eine Analyse der Art und Weise, wie Sozialpädagogik erzählt wird beziehungsweise sich erzählt, Kernprinzipien von Sozialpädagogik als solcher erkennbar werden lässt. Dies wird von Bernd Dollinger näher beleuchtet, indem er zunächst die mit dieser Annäherung genutzten wissenschaftstheoretischen Voraussetzungen transparent macht und anschließend als zentrale thematische Orientierung sozialpädagogischer Theorie die Relationierung von Kontextbedingungen und Prozessen der Subjektkonstitution beschreibt, analysiert und diskutiert.

5,00 *

_pdf-klIn seiner analytischen Betrachtung von Orientierungs- und Wissensbeständen von Jugendsozialarbeiter_innen zeigt André Epp auf, wie man sich den praxistheoretischen Erklärungen von Jugendsozialarbeiter_innen annähern kann und welche methodischen Verfahren bisher ausgearbeitet wurden, um diese empirisch zu fassen. Nach einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Methodeninstrumentarium wird theoretisch sowie unter Zuhilfenahme eines empirischen Beispiels eine alternative Verfahrensweise angeregt.

5,00 *

_pdf-kl Manfred Kappeler zeichnet in seinem historischen Rückblick nach, dass von dem NS-Regime im Frühjahr 1933 die Ausgrenzung der jüdischen Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Deutschland durch den Ausschluss der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden aus der Liga der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege gleichzeitig in verschiedenen Bereichen und Institutionen betrieben wurde und wie sich die Methoden dabei glichen.

5,00 *

_pdf-klYvonne Gassmann geht von der Überlegung aus, dass es in der Sozialpädagogik nicht einfach ist, (ein) Gelingen überhaupt auszumachen. Eine Grenzlinie zwischen Gelingen und Scheitern kann in der heterogenen sozialpädagogischen Landschaft weder allgemein und klar noch konsensfähig gezogen werden. Der Beitrag bezieht sich auf einen Teil der Identität Profession Sozialpädagogik und basiert auf einer Innenperspektive: dem Gelingen einer sozialpädagogischen Beziehung. 

5,00 *

_pdf-klAusgehend von der Darstellung des Projektes »Bedingungen sexualisierter Gewalt in pädagogischen Einrichtungen« werden von Jan Pöter und Martin Wazlawik mögliche Risikomerkmale aus den im Rahmen eines Review-Verfahrens gewonnenen Ergebnissen ausgewählter Aufarbeitungsprozesse vorgestellt, diskutiert und abschließend deren Reichweite sowie Anschlussmöglichkeiten für aktuelle disziplinäre und professionelle Fragestellungen untersucht.

5,00 *

_pdf-klLisa Janotta richtet den Blick auf ein ganz spezifisches Verhältnis in der Migrationsgesellschaft: nämlich auf die Herausforderungen von Menschen, die in unsicheren Aufenthaltssituationen in Deutschland leben. Gegenstand sind die gesellschaftlichen und aufenthaltsrechtlichen Bedingungen für die Verstetigung des Aufenthalts von Menschen in Deutschland aus sogenannten Drittstaaten. Damit schließt der Beitrag an die lebendige Debatte an, welche in der Verknüpfung migrations- und sozialpädagogischer Überlegungen die Ziele, Funktionen und Bedingungen der Sozialen Arbeit in der Migrationsgesellschaft reflektiert.

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_pdf-klIn ihrer Reflexion der veränderten Bedingungen in der Kindertagesbetreuung stellt Sabine Fischer zwei Ansätze vor, die Lebenswelt thematisieren und das Potenzial besitzen, den Anforderungen an Analyse und Reflexion sozialpädagogischer Praxis zu entsprechen: der »Sinnhafte Aufbau der sozialen Welt« von Alfred Schütz und das Konzept der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch. Beide beschäftigen sich mit der Frage von Sinnkonstitution und Sinnstrukturen in der Lebenswelt von Menschen sowie den Herausforderungen, die die Lebenswelt für den Einzelnen mit sich bringt. 

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_pdf-klStefan Zapfel macht es sich zur Aufgabe, zentrale Anwendungsmöglichkeiten der Systemtheorie für Fragen der Inklusion und Exklusion von Menschen mit Behinderung aufzuzeigen. Er gibt einen Überblick über wesentliche Begrifflichkeiten und Annahmen der Systemtheorie, daraus resultierende Implikationen für die soziale Einbindung und Abkopplung von Individuen sowie über mögliche Gründe und Folgen der Exklusion von Menschen mit Behinderung. 

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