np 6/24


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21,00 *

_pdf-klDen Ausgangspunkt der Ausführungen von Bernd Dollinger zum Konfliktverhältnis von Individuum und Sozialität bilden zwei Voraussetzungen. Zunächst sind Individuen nicht per se gesellschaftlich eingebunden, sondern können, sollen beziehungsweise müssen Selbstbestimmung und Unabhängigkeit gegenüber gesellschaftlichen Institutionen und Strukturen realisieren. Des Weiteren setzt die These des Konfliktverhältnisses ein spezifisches Verständnis von Individualität voraus, das in zentraler Weise auf Optionen individueller Selbstbestimmung abstellt.

10,00 *

_pdf-klTobias Franzheld gibt einen Überblick zum Stand der Forschung zur Bewältigung von Unsicherheit im Kinderschutz. Statt die Ergebnisseite der Kinderschutzarbeit hervorzuheben und beispielsweise auf Fehler bei Kinderschutzfällen hinzuweisen, steht im Vordergrund die Frage nach den Bedingungen,
die Fachkräfte zu einem sicheren Umgang mit Unsicherheiten befähigen. Von ungesicherter Professionalität zu sprechen, kann verstanden werden mit Blick auf die konkrete Professionspraxis, in der Fachkräfte Unsicherheiten häufig meiden, aber auch bezogen auf die Verfassung der ganzen Profession, die aufgrund ihrer gesellschaftlichen Außenwirkung den Professionsangehörigen keine sicheren Rückzugsorte für die Bewältigung von Unsicherheiten bieten kann.

10,00 *

_pdf-klNach einer theoretischen Einführung zu Ableism erfolgt in dem Beitrag von Rahel More und Tobias Buchner zunächst eine systematische Betrachtung der erziehungswissenschaftlichen Rezeption zu Ableism im deutschsprachigen Raum. Daran wird aufgezeigt, dass die Bezugnahmen auf Ableism
zugenommen und sich verstetigt haben und in der deutschsprachigen Forschungslandschaft bislang ein Fokus auf Schule und formale Bildung überwiegt. Daran anschließend werden ableistische Logiken in sozialpädagogischen Handlungsfeldern in den Blick genommen und diskutiert. Abschließend werden Impulse als Ansatzpunkte zur Gestaltung einer weniger ableistischen Sozialpädagogik gesetzt.

10,00 *

_pdf-klAktuell wird das Thema Zuwanderung politisch wieder stark zur Profilbildung und Polarisierung genutzt, indem Migration als Ursache für gesellschaftliche und strukturelle Probleme angeführt wird. Nadine Sylla und Verena Klomann greifen dieses praxisrelevante Thema auf und diskutieren, inwiefern eine Verbindung von ausgewählten Theorien der Sozialen Arbeit mit postmigrantischen Ansätzen einen Beitrag zur professionellen Realisierung Sozialer Arbeit leisten kann. Damit sollen einerseits Impulse zur Reflexion und Weiterentwicklung (in) der Praxis gegeben werden und andererseits zum Weiterdenken und -diskutieren ihrer Überlegungen einladen.

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