2024

Die Zeitschrift neue praxis (np) eines Jahrgangs im Überblick mit Komplettausgaben und Einzelbeiträgen.


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_pdf-klThilo Fehmel bewertet in seinem Beitrag die drei Varianten sozialadministrativer Entscheidungsverfahren – gebunden, ungebunden und algorithmisiert – primär interaktionsanalytisch und macht auf ihre jeweiligen Leistungszugangs- und Verteilungskonsequenzen aufmerksam. Im Vergleich der drei Varianten wird aufgezeigt, dass der Modus algorithmierten Entscheidens letztlich keine eigenständige Verfahrensmethode behördlichen Entscheidens darstellt, sondern eine gegenstandsbezogen spezifische Kombination aus gebundenen und ungebundenen Entscheidungen; mit gravierenden Effekten auf Kategorisierungsergebnis, Rechtsstaatlichkeit, Erwartungssicherheit und Inanspruchnahme-Chancen.

10,00 *

_pdf-klDer Frage nach der Vermittlung von Individuum und Gesellschaft in aktuellen normalisierungskritischen Perspektiven geht Marie Frühauf nach, wobei jedoch weniger die Fachdebatte, sondern die diversitätssensible Praxis in den Blick genommen wird. Dafür werden Ergebnisse einer Studie herangezogen, in der Interviews mit ›Diversity-geschulten‹ Fachkräften aus der Kinder- und Jugendhilfe geführt wurden. Mittels einer Analyse der Rhetorik werden zunächst die inhaltlichen Aussagen und Botschaften der Interviews herausgearbeitet und diese anschließend disziplingeschichtlich und zeitdiagnostisch eingeordnet.

10,00 *

_pdf-klIm Mittelpunkt des Beitrags von Daniel Rebbe steht die Betrachtung von Konfliktbereichen aktivierender Beratungsarbeit in der Arbeitsverwaltung, die anhand gewonnener Erkenntnisse einer Studie zum vorangegangenen System »Hartz IV« herausgearbeitet wurden und weiterhin besonders für Professionalisierungsfragen Sozialer Arbeit relevant erscheinen. Die Überlegungen dazu basieren auf der Frage nach der Rolle Sozialer Arbeit in der Arbeitsverwaltung und der öffentlichen Beschäftigungsförderung und ihrem Verhältnis zueinander.

10,00 *

_pdf-klAnna Lena Oldemeier befasst sich in ihrem Beitrag mit der (sexual-)pädagogischen Diskursivierung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und bezieht sich dabei auf ein Verständnis, nach dem sich Diskurse aus diskursiven Formationen und Praktiken zusammensetzen. Nach der Darstellung, warum Pädagogik und Sexualität in einem ›schwierigen Verhältnis‹ zueinanderstehen, wird in die theoretischen Grundlagen des Sprechens über Sexualität eingeführt. Den Abschluss bildet eine Analyse des Sprechens über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in sexualpädagogischen Fortbildungen anhand von zwei kontrastierenden Fällen.

10,00 *

_pdf-klErwartungen, die die Professionalität an die Organisation sozialer personenbezogener Dienstleistungen stellt, können als Kriterien genutzt werden, um Organisationstheorien, aber auch Organisations- und Managementmodelle, auf ihre Legitimität hin zu befragen, zu kritisieren
und zu inspirieren. Der Fokus der Untersuchung von Christian Geyer liegt jedoch nicht auf einer vergleichenden Analyse verschiedener Organisationstheorien oder Modelle, sondern greift die Selbstorganisationstheorie heraus, um nach Kopplungsarrangements zu fragen.

10,00 *

_pdf-klGunther Graßhoff, Florian Hinken und Ita Räpke richten ihren Blick zunächst auf den Forschungsstand zur Sozialpädagogischen Familienhilfe. Anschließend erfolgt eine Skizzierung der Fragestellung der Untersuchung und deren methodische Anlage. Der Zugang zum Feld und forschungsmethodische sowie -ethische Reflexionen werden aufgrund der Vulnerabilität der Zielgruppe ausführlich erörtert. Ein umfangreicher Teil ist sodann der Darstellung der zentralen Befunde gewidmet. Abschließend werden relevante Aspekte hinsichtlich der methodischen Anlage und der Einordnung der Ergebnisse diskutiert.

10,00 *

_pdf-klOffene Kinder- und Jugendarbeit wird wie andere Arbeitsbereiche der Kinder- und Jugendhilfe in ihrem Arbeitsalltag immer wieder mit dem Thema Extremismus konfrontiert. Hierbei handelt es sich keineswegs um eine Entwicklung der letzten Zeit. Vor diesem Hintergrund untersuchen Liane Pluto, Eric van Santen, Maren Zschach, Joachim Langner und Sally Hohnstein in ihrem Beitrag, wie Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland mit Fragen um Rechtsextremismus und islamistischen Extremismus konfrontiert sind und inwieweit sie sich die Bearbeitung dieser Problemlagen zu eigen machen.

10,00 *

_pdf-klDas von Bettina Staudenmeyer und Susanne Dern vorgestellte Forschungsprojekt »(Un)angepasst« blickt auf die Verschränkung von Machtverhältnissen in Bezug auf Klasse und Geschlecht sowie sexueller Orientierung im Übergangssystem zwischen Schule und Beruf. Dieses wendet sich an Jugendliche, welche den Einstieg in Ausbildung oder Beruf nicht schaffen beziehungsweise an Jugendliche, welche durch gesellschaftliche Hürden am Einstieg gehindert werden. Adressaten sind also junge Menschen, welche keinen Schulabschluss haben oder trotz Schulabschluss keinen Ausbildungsplatz finden.

10,00 *

_pdf-klDer Beitrag von Hendrik Trescher zeigt, anknüpfend an die Studie »Institutionalisierte Lebensbedingungen in Zeiten von Corona«, Einschränkungen und Herausforderungen für Fachkräfte und Bewohner*innen oder Besucher*innen in (pädagogischen) Einrichtungen wie in den Wohnheimen für Menschen mit Behinderung auf. Es werden sowohl Gemeinsamkeiten über die Einrichtungen hinweg als auch spezifische Erfahrungsberichte aus den Einrichtungen dargestellt. Daran anschließend wird diskutiert, was diese Ergebnisse über die Handlungsfähigkeit pädagogischer Einrichtungen in krisenhaften Situationen aussagen können und wie sich pädagogisches Handeln in einer irritierten Strukturlogik konstituiert und modifiziert.

10,00 *

_pdf-klIn seinem Beitrag »Klugheit und Soziale Arbeit« geht es Joachim Weber darum, verschiedene Dimensionen des Zufalls zu unterscheiden und Klugheitsaspekte aus der Philosophie zu gewinnen und für die Soziale Arbeit fruchtbar zu machen. Dabei wird eine Seite des professionellen Handelns thematisiert, die sich nicht methodisieren lässt. Ein nur philosophischer Zugang zum Thema Klugheit umfasst allerdings nicht dessen gesamte Breite, weil sie einseitig die Klugheit angesichts der Gegnerschaft thematisiert. Die feministische Care-Ethik gibt schließlich wichtige Anstöße, eine kluge Kooperation in den Blick zu nehmen.

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