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Die Zeitschrift neue praxis als Komplettausgabe und zum direkten Herunterladen von Einzelbeiträgen.


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_pdf-klAnknüpfend an den Gedanken, Inklusion nicht als »Wundermittel« gegen Ausgrenzung und Diskriminierung zu verstehen, nehmen Hendrik Trescher und Teresa Hauck die widerständigen Elemente, denen inklusive Betreuung ausgesetzt ist, in den Blick und reflektieren kritisch pädagogisch- praktische Spannungsverhältnisse. Diese Reflexion erfolgt bezogen auf den Ergebnissen der Studie »Strukturprobleme integrativer Kinderbetreuung«, welche unter anderem ergab, dass Kinder mit Behinderung in der untersuchten Einrichtung starker Regulierung und Überwachung unterworfen sind, welche sich meist direkt am Körper der Kinder mit Behinderung manifestieren.

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_pdf-klSophie Domann, Florian Eßer, Tanja Rusack, Nele Klepp und Carolin Löwe präsentieren in ihrem Beitrag empirische Ergebnisse einer Analyse von Gruppendiskussionen mit Jugendlichen in stationären Erziehungshilfeeinrichtungen, bei denen es um die Frage ging, wie Kinder und Jugendliche in der Heimerziehung selbst Körperkontakt definieren und wie sie den Umgang damit in den Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe wahrnehmen. 

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_pdf-klDer Beitrag von Franz Herrmann und Eberhard Bolay setzt am Spannungsverhältnis des Qualitätsthemas zwischen professioneller und externer Kontrolle mit fachfremden Methoden an. Unter dieser Perspektive ist der Qualitätsdiskurs gleichzeitig Chance und »Zumutung« für die Profession und die Frage ist hier, wie die Perspektive der »Chancen«, die in diesem Thema stecken, gestärkt werden kann und wie Fachkräfte diese Seite methodisch und strategisch besser zur Geltung bringen können. 

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_pdf-klStefan Borrmann stellt in seinem Beitrag die Ergebnisse einer an der Hochschule Landshut vorgenommenen Curriculaanalyse ausgewählter BA Studiengänge Sozialer Arbeit an deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften dar, deren Ergebnisse durch einen Fragebogen an Studiengangsverantwortliche überprüft wurden. Ziel war es herauszufinden, ob es vergleichbare Strukturen und Inhalte in diesen Studiengängen gibt und sich somit ein Kern der Ausbildung Sozialer Arbeit an Hochschulen für angewandte Wissenschaften erkennen lässt. 

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_pdf-klAuf der empirischen Grundlage des Forschungsprojekts »Home Treatment« entfalten Sarah Lüngen, Matthias Müller und Barbara Bräutigam mithilfe einiger theoretischer Gedanken ein Modell zur Reflexion von Grenzfragen in der Praxis der aufsuchenden Arbeit. Im Weiteren diskutieren sie das empirische Material, bezogen auf die vorher angestellten theoretischen Überlegungen und beschreiben dann im Anschluss Konsequenzen, die ihrer Ansicht nach praxisrelevant sind. 

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_pdf-klThomas Olk und Constanze Woide präsentieren die konzeptionellen Grundlagen und ausgewählte empirische Befunde aus ihrer strategischen Prozessbegleitung bei der lokalen Bildungsentwicklung in den Städten Frankfurt am Main und Bremerhaven. In diesem Rahmen waren ein Gesamtkonzept und ein Indikatorensystem für eine sozialraumbezogene Bildungsberichterstattung zu entwickeln, qualitative Studien zu den bildungsbezogenen Herausforderungen und Bedarfen in besonders belasteten Stadtteilen durchzuführen sowie Handlungsempfehlungen für Strategien zur Weiterentwicklung der lokalen Bildungsräume in den ausgewählten Stadtgebieten zu formulieren.

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_pdf-klIn seinem Beitrag beschäftigt sich Timm Kunstreich mit abgebrochenen oder unabgegoltenen Projekten in der Sozialen Arbeit. Wichtigstes Auswahlkriterium für seine Beispiele ist, dass alle historisch realisiert wurden, wenn auch mit sehr unterschiedlicher Dauer oder Intensität. Die mit den Projekten verbundenen Möglichkeitsräume sind seiner Meinung nach jedoch noch längst nicht ausgeschöpft – hier könnten Komponenten einer solidarischen Sozialen Arbeit gewonnen werden, die in den sich verschärfenden sozialen Auseinandersetzungen der Zukunft hilfreich sein könnten.

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_pdf-klEin Wandel von großer Tragweite vollzieht sich momentan in Großbritannien im Verhältnis von Eltern, der Kindererziehung und dem Staat hin zu einem proaktiven, die Prävention propagierenden Staat. David Wastell und Sue White untersuchen vor diesem Hintergrund das Verhältnis von Diskursen zu Wissensformen, die dem Staat als Beleg für den Nutzen einer Investition in ›Frühinterventionen‹ dienen, zu denen auch stärker eingreifende Zwangsmaßnahmen zählen, bis hin zur Kappung aller biologischen und verwandtschaftlichen Bindungen.

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_pdf-klLaden Sie sich die komplette Printausgabe der npEdition "Demokratische Bildung oder Erziehung zur Unmündigkeit" herunter.

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_pdf-klSofern Prävention als möglichst umfassende Förderung sowie die Bewahrung vor schädlichen Einflüssen verstanden werden darf und das Bundeskinderschutzgesetz versucht, einen diesem Ansatz entsprechenden, umfassend ausgerichteten Kinderschutzbegriff zu etablieren, stellt sich für Ronny Lindner die Frage nach Gründen für das Primat des tertiärpräventiven Aspektes. In seinen Überlegungen zur präventiven Orientierung von Kinderschutz und Frühen Hilfen skizziert er zunächst, wie Prävention im Kontext des Bundeskinderschutzgesetzes verstanden werden kann und erklärt dann, weshalb sie derart vom intervenierenden Kinderschutz dominiert wird. Abschließend wird aufgezeigt, welche Probleme sich die professionelle Praxis, insbesondere die Kinder- und Jugendhilfe, damit einhandelt.

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_pdf-klMarginalisierte Räume können von Sozialdienstleiter_ innen nicht allein dadurch bearbeitet werden, dass die unterstellten Stigmata subjektiv und/oder infrastrukturell angegangen werden, sondern indem zunächst die Subjektivitätskonzepte der Bewohner_innen auf ihre sozial- wie territorial-räumlichen Antworten hin befragt werden. Hierbei dürfte nach Ansicht von Anselm Böhmer und Andreas Blume insbesondere für die praxiswissenschaftlichen wie für die professionellen Zugänge eine praxeologische Herangehensweise förderlich sein, um neben analytischen auch handlungsbezogene Positionen reflexiv erfassen und auf die gegebenen Situationen hin vereinen zu können. Gerade in dieser Hinsicht wäre eine sozialräumlich ausgerichtete und der Kritik gesellschaftlicher Verhältnisse verpflichtete reflexive Profession Sozialer Arbeit möglich. 

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_pdf-klBritta Buschmann, Gunther Graßhoff und Cornelia Schweppe verstehen ihren Aufsatz zur biografischen Selbstpräsentation von AdressatInnen der Jugendhilfe unter anderem als Beitrag zur reflexiven Vergewisserung des Transnationalitätskonzepts, das nicht nur den Blick auf nationale Grenzen verflechtende und konfrontierende Entwicklungen und Konstellationen öffnet, sondern sich auch als sensibilisierendes Konzept zum Reflexivwerden des Nationalen erweist. Das empirische Material, das die Grundlage für diesen Beitrag bildet, wurde im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsprojekts »AdressatInnen der Jugendhilfe« erhoben und analysiert.

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_pdf-klAngesichts der kontroversen Debatte um den Hausbesuch und der zentralen Stellung, die das Setting seit 150 Jahren in der Sozialen Arbeit einnimmt, ist bemerkenswert, dass in der deutschen Fachliteratur nur wenige Veröffentlichungen und keine Forschung hierzu vorliegen. Diese Diskrepanz zwischen der Vehemenz der Debatte und dem festzustellenden Forschungsdefizit war Anlass für die Entwicklung des Forschungsprojekts »Hausbesuche im Kontext des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung« (HabeK). Maria Albrecht, Svenja Lattwein und Ulrike Urban-Stahl stellen zentrale Ergebnisse des Projektes vor, ausgehend von der Frage, wie sich der Stand der Umsetzung des veränderten § 8a Absatz 1 Satz 2 SGB VIII in der Praxis darstellt und welche Schlussfolgerungen sich daraus vor dem Hintergrund der 2008 geführten vehementen Debatten um dieses Thema ziehen lassen.

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