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Die Zeitschrift neue praxis als Komplettausgabe und zum direkten Herunterladen von Einzelbeiträgen.


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_pdf-klMit Blick auf die in den vergangenen Jahren entstandenen Einzelstudien und empirisch basierten Fachdebatten in der wissenschaftlichen ›Community‹ der Sozialpädagogik, die durchaus auch in unterschiedlichen Feldern, z.B. der Kinder- und Jugendhilfe, zu grundlegenden Reflexionen und Diskussionen geführt haben, plädieren Andreas Oehme und Wolfgang Schröer dafür, ebenfalls zu analysieren, wie aktuell in den Diskussionen, die unter dem Begriff »Inklusion« geführt werden, Wissen und wissenschaftliche Expertise hergestellt werden. Ihre schlichte Beobachtung ist, dass die wissenschaftlichen Diskussionen mit sozialpädagogischem Profil in diesem Feld gegenwärtig kaum als positionsfähig wahrgenommen werden, sie werden exkludiert.

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_pdf-klVor der Frage, ob das bestehende Recht und die bestehende Praxis die Inklusionsfähigkeit der Kinder- und Jugendhilfe ermöglicht oder selbst zur Exklusion beiträgt, ist für Maria Kurz-Adam das Thema Inklusion keine Debatte in spezialisierten Gremien und Diskussionsorten in den Kommunen, Ländern und im Bund im Kontext notwendiger Reformen der Eingliederungshilfe: Sie ist vielmehr eine Herausforderung für die Architektur der Kinder- und Jugendhilfe, eine Herausforderung für die gesamte Kinder- und Jugendhilfe, sich immer wieder neu zu erfinden.

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_pdf-klIn ihren theoretischen Annäherungen veranschaulicht Gunda Voigts, dass Kinder- und Jugendarbeit sich dem »Auftrag Inklusion« zu stellen vermag und einen Beitrag für den Weg zu einer inklusiven Gesellschaft leisten kann. Gleichzeitig wird aber auch verständlich, dass Kinder- und Jugendarbeit an in ihr selbst zugrunde liegende oder von außen systemhaft vorgegebene Grenzen stößt. Ihrer Verantwortung, »der einzige institutionell gesicherte und staatlich geförderte Ort« zu sein, der autonome, selbstorganisierte Räume für Kinder und Jugendliche bietet, kann sich Kinder- und Jugendarbeit damit trotzdem nicht entziehen.

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_pdf-klFünf Jahre nach Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN-BRK) ist nach Ansicht von Clemens Dannenbeck und Carmen Dorrance zu befürchten, dass der darauf zurückzuführende politische Handlungsdruck verebbt und Umsetzungsbemühungen zunehmend Good-Practice-Projekten zugewiesen werden. Gegenwärtig im Bereich in der (Offenen) Kinder- und Jugendarbeit tätige Professionelle sollten demgegenüber eine Aufforderung sehen, sich umgehend mit den Konsequenzen des verbürgten Rechts aller Menschen auf uneingeschränkte und selbstbestimmte Teilhabe in allen Lebensbereichen auseinanderzusetzen.

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_pdf-klDen Ausführungen von Beate Evers zu einem Teilbereich der Debatte um die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention liegt eine an konkrete Erfahrungen gebundene Perspektive zugrunde, nämlich die Kenntnisse aus den Angeboten der Caritas in der Diözese Münster und die persönlichen Erfahrungen aus der Jugendhilfe sowie vielen sozialpolitischen Entwicklungen und Grundsatzfragen. Das heißt, es wird nicht der Anspruch erhoben, eine Übersicht über das gesamte Feld zu geben, sondern es sollen Anregungen gegeben werden, im Sinne umfassender Inklusion das Potenzial und den Erfahrungsschatz von bisherigen »Sondersystemen« ohne Scheuklappen zu nutzen.

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_pdf-klDas gemeinsame Aufwachsen von Kindern mit und ohne Behinderungen ist ein wichtiger und unverzichtbarer Schritt für alle, um die Unterschiedlichkeit zu verstehen und anzuerkennen, mit ihr umzugehen und neue Solidaritäten zu entwickeln. Allerdings müssen, bei allem Willen und grundsätzlich positiv konstruktiver Einstellung zum gemeinsamen Lernen im offenen Ganztag, die Rahmenbedingungen stimmen. Daran muss – so Christiane Specht-Schäfer – gearbeitet werden, hier ist die Politik gefordert. Es bedarf einer intensiven Diskussion, denn war schon das Konzept der Offenen Ganztagsgrundschule eine besondere Herausforderung für Schule und Jugendhilfe, eine inklusive offene Ganztagsgrundschule ist dies noch in einer ganz besonderen Weise.

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_pdf-klGrundlage der Ausführungen von Peter Schruth zu den Perspektiven der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Opferinteressen ehemaliger Heimkinder sind seine Erfahrungen als Begleit- bzw. Ombudsperson der Betroffenen im Aufarbeitungsprozess seit 2009 – zuerst am Runden Tisch Heimerziehung, später in Arbeitsgruppen mit Betroffenen zur Gestaltung der Fondslösung. Ausgangspunkt seiner Antwortsuche ist die Frage, was das Thema dieser Opfergruppe eigentlich wieder öffentlich aktuell gemacht hat und inwieweit es zivilgesellschaftlich entscheidend befördert wurde?

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_pdf-klDer Beitrag von Christian Eberlei und Katja Maar widmet sich der Darstellung zentraler Forschungsergebnisse zum sozialen Engagement im Bereich der Lebensmitteltafeln, die im Rahmen eines vom Land Baden-Württemberg finanzierten Forschungsprojekts entstanden sind. Der Fokus richtet sich dabei auf die Perspektive der TafelhelferInnen, denn insbesondere die Erhebung und Analyse von Handlungsmotiven der überwiegend ehrenamtlichen HelferInnen stellt für das Feld der Tafeln nach wie vor ein Forschungsdesiderat dar.

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_pdf-klDie Replik von Christian Bernzen auf die Ausführungen von Thomas Meysen bezieht sich auf dessen Aussage, dass die Kinder-und Jugendhilfe in Deutschland nicht für alle Kinder und ihre Familien zuständig ist. Seiner Meinung nach wäre es hilfreicher, wenn der notwendige Diskurs über eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe seines defizitären Tones beraubt und der Blick auf gelingende Kooperationen und deren Rahmenbedingungen freigelegt würde.

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_pdf-klDie Rezeption der aktuellen Inklusionsdiskussion in der Sozialen Arbeit sollte – so Albrecht Rohrmann – ihren Ausgangspunkt von einer Verortung im Kontext der Menschenrechte nehmen und die Verwendung nicht unmittelbar mit sozialwissenschaftlichen und pädagogischen Theorien harmonisieren oder die mit dem Ansatz intendierten Ansprüche mit Blick auf diese Theorien verwerfen. 

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_pdf-klGeorg Theunissen gibt in seinen Ausführungen, einen Überblick über Entwicklungen im Bereich der inklusiven Kinder- und Jugendarbeit unter besonderer Berücksichtigung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen, wobei unter anderem sichtbar wird, dass dieses Thema wachsende Aufmerksamkeit erfährt und es bereits viele Bemühungen gibt, die Angebotspalette inklusiv zu denken und zu organisieren.

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_pdf-klDer Beitrag von Gila Schindler zielt weniger auf die theoretisch abstrakten Fragen der Inklusion ab, als mehr auf die pragmatisch konkreten Wünsche der Betroffenen und ihrer Verwirklichung. Es geht in der anwaltlichen Praxis darum, Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen zu Leistungen zu verhelfen, die ihre besonderen Bedingungen berücksichtigen und so umfänglich wie gewünscht und möglich Teilhabechancen realisieren. 

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_pdf-klZiel der Ausführungen von Benedikt Hopmann ist, mit dem Hinweis auf bestehende Fallstricke einen Beitrag zur Konturierung des zukünftigen Auftrags der Hilfen zur Erziehung zur inklusiven Förderung ihrer Adressatinnen und Adressaten zu leisten. Um den Inklusionsbegriff für die Hilfen zur Erziehung professionell und disziplinär anschlussfähig zu gestalten, schlägt er die Adaption des Capability Approach vor. 

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_pdf-klZu den Diskussionen um Inklusion im Hinblick auf die Kinder- und Jugendhilfe bietet Norbert Struck einige Beobachtungen und Sortierungsversuche im laufenden Prozess an. Dazu beschäftigt er sich unter anderem mit verschiedenen Erklärungen – wie der Salamanca-Erklärung, Konventionen – wie der UN-Behindertenrechtskonvention und Berichten – wie dem Achten Jugendbericht, die alle zum Thema Behinderung veröffentlicht wurden. 

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_pdf-klStefan Bestmann und Michael Noack behandeln zum Thema Professionelle Hilfeleistungen drei miteinander verknüpfte Themenschwerpunkte, bezogen auf das Handlungsfeld der sozialraumorientierten Kinder- und Jugendhilfe. Im Fokus stehen zunächst Interaktionskompetenzen und (inter-)institutionelle Rahmenbedingungen. Abschließend werden exemplarische Passungsverhältnisse anhand von anonymisierten Fallbeispielen, die im Rahmen einer empirischen Studie erhoben wurden, dargestellt und diskutiert.

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_pdf-klNach Darlegung, wie die Interessen von Kindern verstanden werden können, geht Manfred Liebel auf die Frage ein, warum der Bezug auf Kinderinteressen weiterführend ist als der in Deutschland gebräuchliche Verweis auf das »Kindeswohl« und erläutert dann, warum die Vertretung von Kinderinteressen notwendig ist und worin ihre Aufgaben bestehen können, inwiefern sie aber auch auf eine spezifische Legitimation angewiesen ist, worin diese bestehen kann und wovon sie abhängt. Abschließend wird versucht, eine Brücke von den Interessen gegenwärtig lebender Kinder zu den Interessen zukünftiger Generationen zu schlagen. 

 

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_pdf-klDas von Elisabeth Müller, Andrea Gerber und Sonja Markwalder vorgestellte Forschungsprojekt ordnet sich in den Rahmen des Bildungsauftrages einer Schweizer Hochschule für Soziale Arbeit ein. Vor dem Hintergrund der Frage, wie Reflexion und Selbstreflexion am Lernort Hochschule gefördert werden können, fokussiert es auf den Aspekt der Selbstreflexion. Es sollen Erkenntnisse im Hinblick auf didaktisch-methodische Einflussmöglichkeiten ebenso wie im Hinblick auf die Erarbeitung von Grundlagen zur Überprüfung der Wirksamkeit der Lehrangebote in Bezug auf die Förderung der Fähigkeit zur Selbstreflexion gewonnen werden. 

 

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_pdf-klWie können pädagogische Professionen einer Klientel »gerecht« werden, sie also fördern und fordern, auch wenn es sich um extrem belastete, entwicklungsgestörte Kinder und Jugendliche handelt? Christian Wevelsiep beschäftigt sich dementsprechend mit der Frage, was denn eigentlich als Kompetenz oder als Aufgabe einer Pädagogik bei Entwicklungsstörungen zu betrachten wäre, wobei zu beachten ist, dass damit eine Reihe von Teilfragen mitzudenken sind, die sowohl die allgemeine erziehungswissenschaftliche Einschätzung als auch die spezifischere Sonderpädagogik betreffen. 

 

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_pdf-klIhre sozialpädagogischen Skizzen gliedert Karin Bock in drei größere Teile: Zuerst stellt sie ihre Zugänge zum Begriff der »Lebenswelt« vor. Daran schließen sich Überlegungen zur Kontextualisierung des Begriffes »Ort« an, die sie versucht mit Überlegungen aus der Anthropologie resp. Ethnologie und Ethnofiktion zu verbinden. Schließlich folgen Hinweise auf den »Raumbegriff«, die als »Zwischen-Räume« überschrieben sind und die ihr im Fortgang der Argumentation bedeutsam erschienen. Ein vorläufiges Fazit soll dann die vorgestellten Überlegungen sozialpädagogisch bündeln.

 

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_pdf-klObwohl der Zusammenhang mit der Politik für die Soziale Arbeit per se relevant und die Frage nach ihm natürlich nicht neu ist, scheint sich derzeit ein besonderes Interesse zu artikulieren. Es verbindet sich mit der Wahrnehmung nachhaltiger Veränderungen der politisch ermöglichten Handlungsvoraussetzungen Sozialer Arbeit in den vergangenen Jahren. Der Beitrag von Bernd Dollinger knüpft an diese Tatsache an. Es wird eine empirische Studie vorgestellt, mit der im Politikfeld »Jugendkriminalität« analysiert wird, wie die Soziale Arbeit in der Politik adressiert wird, welche Erwartungen an sozialpädagogisches Handeln sich zeigen und wie sich dies längerfristig änderte.

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_pdf-klIn ihrer Spurensuche fokussieren Stefan Köngeter und Christian Reutlinger auf die USamerikanische Debatte um die Bedeutung von community, wie sie Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts geführt wurde. Diese Konferenzreihe ist zum einen für die US-amerikanische Soziale Arbeit von zentraler Bedeutung. Zum anderen aber emergierte dort zwischen 1890 und 1935 die sogenannte »Methodentrias« von Einzelfallhilfe (social case work), sozialer Gruppenarbeit (social group work) und Gemeinwesenarbeit (community organization), die für die Soziale Arbeit im Nachkriegsdeutschland von entscheidender Bedeutung geworden ist und durch die die Gemeinwesenarbeit zu einem festen Bestandteil der Sozialen Arbeit in Deutschland wurde.

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_pdf-klWas bedeutet eine erkrankte Normalität für den Menschen, der sie doch stets als Orientierungspunkt seiner Gesundheit ansah? Wie steht es tatsächlich um den Gesundheitszustand der Normalität? Ist sie ernstlich bedroht oder sind es doch wir Menschen, die der Behandlung bedürfen? Ist ihre Erkrankung aufzuhalten, können wir sie denn noch retten und sollten wir es überhaupt? Diesen und weiteren Fragen geht Nicoletta Rapetti nach, um Antworten zu suchen darauf, ob wir einer bestimmten Normalität bedürfen oder ob wir die Gelegenheit besser nutzen sollten, uns gebührend von ihr zu verabschieden.

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_pdf-klAusgehend von einem dynamischen Altersbegriff, der ab dem 50. Lebensjahr und nicht erst mit Eintritt ins übliche Renten- oder Pensionsalter angesetzt wird, befasst sich Georg Theunissen zunächst mit der Lebenserwartung sowie mit psychischen Erkrankungen und Verhaltensbesonderheiten im Alter bevor Erkenntnisse hinsichtlich des Ausprägungsgrads autismustypischer Merkmale im Zuge des Älterwerdens zusammengetragen und diskutiert werden. Daran anknüpfend werden Leitgedanken zeitgemäßer Behindertenarbeit aufgegriffen und unter Beachtung der skizzierten Befunde aus der Sicht betroffener Personen für die Praxis reflektiert.

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_pdf-kl Kathrin Klein-Zimmer, Katharina Mangold und Anja Wrulich verfolgen in ihrem Beitrag das Ziel, die Metaphorik der Grenze und Grenzbearbeitung nutzbar zu machen und auf den Forschungsgegenstand »Jugend und Transnationalität« anzuwenden. Damit lassen sich beide Konstrukte – Jugend und Transnationalität – durch eine grenzanalytische Perspektive aufeinander beziehen. Transnationalität hat eine Affinität zu Grenzen, da hier von der Überschreitung nationaler Grenzen ausgegangen wird, und auch Jugend wird mit der Überschreitung, Bearbeitung und Veränderung von vielfältigen Grenzen, wie beispielsweise Altersgrenzen, Geschlechtsgrenzen, Milieugrenzen oder Generationsgrenzen, assoziiert.

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_pdf-kl Sie erhalten hiermit zwei Beiträge von Hans Thiersch und Norbert Struck zu dem Special "40 Jahre Martin-Bonhoeffer-Häuser – Zur Geschichte und Gegenwart der Heimerziehung":


Hans Thiersch
Erinnerungen und Perspektiven (S. 566-577)
40 Jahre Martin-Bonhoeffer-Häuser, 40 Jahre Entwicklung aus kleinen Anfängen, die zur damals dominanten Heimerziehungs-Szene eher alternativ und aufrührerisch waren, zu einer großen, weithin anerkannten Einrichtung – das gibt Anlass zum Feiern, aber auch zu kritischselbstkritischen Fragen. Um hier zu Klärungen zu kommen, braucht es Abstand zum unmittelbaren Anlass und ausholendere Überlegungen. Hans Thiersch beginnt seine Erinnerungen und Perspektiven zunächst mit Bemerkungen zur Geschichte der Kinder und Heranwachsenden, die keinen Ort für ein eigenes Leben hatten, die ums Überleben kämpfen mussten, ordnet dann die Bonhoeffer-Häuser in diese Entwicklungen ein und wirft schließlich die Frage auf nach Perspektiven der Heimerziehung im heutigen sozialpolitischen und politischen Horizont.


Norbert Struck
Verstehen und Wissen in den Erziehungshilfen (S. 578-588)
40 Jahre Martin-Bonhoeffer-Häuser – das bedeutet für Norbert Struck 40 Jahre Arbeit am Thema Sozialpädagogik, speziell an den Hilfen zur Erziehung. Verstehen und Verständigung mit Kindern sind wieder in den Mittelpunkt der Praxis der Erziehungshilfen zu rücken und Wissen ist dazu zu gebrauchen, dass das so bleiben kann. Zu befürchten ist aber, dass es heute immer schwerer wird, solche Dämme zum Schutz von Verstehen, Verständigung und Autonomie in den Erziehungshilfen zu halten – auch weil die Wissensformen, die sich damals als so hilfreich erwiesen haben, heute – zu Unrecht! – verblasst sind und ihre kritische Kraft verloren haben.

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_pdf-klNach Jan V. Wirth ist die differenzierungstheoretische Systemtheorie in der Lage, die Beobachterrelativität von Annahmen über Hilfsbedürftigkeit systematisch zu berücksichtigen. Zudem sind Systemtheorien Sozialer Arbeit aufgrund ihrer immanenten Mehrperspektivität in der Lage, das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft nicht nur als Konfliktverhältnis, sondern zugleich auch als Ermöglichungsverhältnis zu beschreiben, in dem Zurechnungsprozesse beziehungsweise die soziale Konstruktion und Durchsetzung bestimmter Zurechnungen auf Gesellschaft beziehungsweise Individuum eine entscheidende Rolle spielen. Mit systemtheoretischen Bestimmungen, die Soziale Arbeit als organisierte Hilfe in der primär funktional differenzierten Gesellschaft skizzieren, lassen sich schließlich produktive Annahmen im Hinblick auf das Entstehen von Hilfsbedürftigkeit im Lebensverlauf entwickeln.

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_pdf-klVordringliche Aufgabe der unterschiedlichen Akteure im Feld der Jugendforschung ist nach Benno Hafeneger, mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen jugendliche Wirklichkeiten und deren Selbstsozialisation empirisch zu beschreiben und zu deuten; weiter Jugendliche zu unterstützen, damit diese selbst »zur Sprache« kommen. Dabei wäre auch die Diskussion um eine offensive und partizipatorische Jugendpolitik als Querschnittspolitik wieder aufzunehmen, die sich mit politischer Robustheit als einmischender (kommunalpolitischer) Akteur versteht, ohne in die problematische »Mitmachfalle« zu geraten. Ein solches Verständnis von Jugendpolitik zielt auf die Lebenswelten der Jugendlichen und politische Partizipation in deren konkreten Sozialräumen. In einem solchen Produktionsprozess thematisieren Jugendliche ihre Bedingungen des Heranwachsens und werden selbst zu eigensinnigen Produzenten von Bildern »über« sich; so können produktive Diagnosen und Jugenddiskurse von ihnen ausgehen beziehungsweise »von unten« stimuliert werden. 

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_pdf-klIn ihrer Fallstudie zur Chancengerechtigkeit am Beispiel der familiären Aufwendungen für die Kindertagesbetreuung wird von Christiane Meiner der Versuch unternommen, erstmals beispielhaft für das Bundesland Nordrhein-Westfalen diese gesamten Aufwendungen der Familien für die Nutzung von Kindertageseinrichtungen zu erheben. Ausgehend von gerechtigkeitstheoretischen Überlegungen im ersten Kapitel werden im zweiten Kapitel eine pointierte Beschreibung des nordrhein-westfälischen Finanzierungssystems der Kindertagesbetreuung sowie die weiteren methodischen Festlegungen der Untersuchung vorgenommen. Die Ergebnisse der Untersuchung zu den Elternbeiträgen und den weiteren Aufwendungen für die Kindertagesbetreuung durch die Familien werden im dritten Kapitel unter Berücksichtigung gerechtigkeitstheoretischer Überlegung abgebildet und diskutiert. Im abschließenden Kapitel sind die Ergebnisse der Auswertung resümierend dargestellt. 

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_pdf-klIm Mittelpunkt des Beitrages von Anneka Beck, Anne Lohmann, Gregor Hensen, Stephan Maykus und Silvia Wiedebusch steht die Frage, wie Inklusion als Handlungsprogramm generell und in Bezug zur aktuellen Umsetzung von Fach- und Lehrkräften in niedersächsischen in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen eingeschätzt wird. Die Grundlage bildet eine qualitative Studie zur Implementierung von Inklusion in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen. Diese wurde in einem Landkreis und einer Stadt in Niedersachsen durchgeführt. Ein Hauptziel der Studie lag darin, die aktuelle Umsetzung der inklusiven Betreuung von (Klein-)Kindern in Kindertageseinrichtungen sowie Grundschulen zu beschreiben und dabei gezielt die Einstellungen, Erfahrungen und Erwartungen von Lehr- und Fachkräften in den Blick zu nehmen. Der aktuelle Forschungsstand und einschlägige Ergebnisse werden dabei zunächst getrennt nach Kindertageseinrichtungen und Grundschulen dargestellt, bevor sie in der abschließenden Diskussion institutionsübergreifend eingeordnet werden. 

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_pdf-klMichael Rehder und Ullrich Bauer fassen in ihrem Beitrag Ergebnisse einer ethnografischen Feldforschung des Zentrums für Prävention und Intervention im Kindes- und Jugendalter (ZPI) vor. Übergeordnetes Ziel war es, eine praxisfokussierte Beschreibung sozialpädagogischer Fallverläufe mit psychisch belasteten Eltern aus der Nah- bzw. Innenperspektive zu leisten. Es sollte ein »bottom-up«-Blick in die alltäglichen Arbeitsherausforderungen der Sozialpädagogischen Familienhilfe mit psychisch belasteten Eltern bzw. Familien gegeben werden. Die Leitmethode stellte die freie teilnehmende Beobachtung dar. Die Realisierungsphase der Feldforschung erstreckte sich über ungefähr ein Jahr, erfolgte dabei über die zeitlich limitierte berufliche Eingliederung als Praktikant in die berufliche Praxis der Jugendhilfe. Die Forschung wurde nicht verdeckt und mit Einverständnis der Beteiligten durchgeführt. 

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_pdf-klAngesichts der sich auf verschiedenen Ebenen ungleich ausdifferenzierenden Entwicklungen von Kindheit und Familie, der gestiegenen Bedeutung und Nutzung außerfamiliärer Betreuungsangebote sowie durch den gesellschaftlich formulierten Anspruch nach Teilhabe und Bildung für alle, betrachten Gabriel Schoyerer und Eric van Santen die Facetten dieser Heterogenität entlang von empirisch beobachtbaren Entwicklungen näher und reflektieren sie im Kontext der Aufgaben von Kindertagesbetreuung. Vor diesem Hintergrund können schließlich Hinweise gegeben werden, hinsichtlich welcher Dimensionen auf eine interdisziplinäre Herausforderung zu schließen ist.

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_pdf-klMichael Hermes befasst sich mit Bildungsaspirationen in familialer Hervorbringung. Nach einer Einführung in den Begriff der Bildungsaspirationen und aktuellen Befunden werden die dargestellten Ergebnisse der empirischen Bildungsforschung mit Erfahrungen aus dem Arbeitsbereich Sozialer Arbeit im Kontext Schule verbunden. Ziel ist es, die Schulsozialarbeit vor dem Hintergrund aktueller Ergebnisse der Bildungsforschung, an der Schnittstelle zwischen Schule und Familie, zu verorten. Bildungsaspirationen werden als Anlass individueller Förderung im Rahmen informeller Bildungsprozesse diskutiert.

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_pdf-klMit seinem Beitrag unternimmt Matthias Moch den Versuch, den Blick auf den professionellen Handlungsvorgang dort zu schärfen, wo sich die Prozesse von Wissen und Können, von Handlungsvorbereitung und Handlungsvollzug unmittelbar berühren. Entscheidungen sind die Schlüsselprozesse, in welchen die Handlungsvoraussetzungen im Begriff sind, unmittelbar in Handlungen umgesetzt zu werden. Seine Überlegungen suchen Anschluss an zahlreiche Vorarbeiten zur Beziehung zwischen Wissen und Handeln, zu Theorien des impliziten Wissens sowie zur akademischen Kompetenzentwicklung.

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_pdf-klWerner Schönig und Rabea Franken verstehen ihre Ausführungen als einen Impuls zur besseren Klärung des Verhältnisses von Netzwerk- und Systembegriff und fokussieren dazu auf das Kriterium der operativen Geschlossenheit eines Systems versus der operativen Offenheit eines Netzwerks. Dies wird exemplarisch durch Rückgriff auf Fälle ›familialer Gewalt‹ illustriert. Dabei zeigt sich, dass diese Gewaltfälle tragische Folge eines Ausbruchs aus engen Familiensystemen sind, aus denen die Opfer in neue, eigene Netzwerke flüchten wollten.

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_pdf-klAndreas Hanses, Katrin Heuer, Lisa Janotta und Kathleen Paul eröffnen empirische Einblicke, wie das Sterben in unterschiedlichen organisationalen Kontexten gedeutet wird und welche Aushandlungen sowie Bedeutsamkeiten dabei in den Vordergrund treten. Einführend wird zunächst der Stand der Forschung zum Thema Sterben kurz in seinen prägnanten Aufmerksamkeitsrichtungen beschrieben und daran angelehnt das Forschungsdesign des DFG-Projektes skizziert. Darauf aufbauend werden die bisherigen Ergebnisse aus den ersten drei Projektjahren (2010-2013) vorgestellt, bevor abschließend die weitergehenden theoretischen Konsequenzen aus den Analysen diskutiert werden.

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_pdf-klSeit 2011 verfolgt die an der Evangelischen Hochschule Dresden etablierte Rechtsfeldwerkstatt das Ziel der Etablierung von Rechtslehre im Rechtsfeld. Nach Wolfgang Deichsel kann die Frage, auf welche Weise ein Anspruch aus einer materiellen Rechtsposition durchgesetzt werden kann, nur adäquat im jeweiligen Rechtsfeld erfahrbar gemacht werden. Insofern stößt Rechtsdidaktik an ihre Grenzen, wenn sich ein Rechtsfall, insbesondere in seiner interdisziplinären Charakteristik wie in seinen verfahrensbezogenen Komponenten der Rechtsdurchsetzung, erst in seinem Rechtsfeld, aus dem er entstanden ist und auf dessen Veränderung seine Bearbeitung angelegt ist und zurückwirkt, erweist.

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_pdf-klJulian von Oppen zeigt in seinem Beitrag auf, dass sich aus den Entwicklungsschleifen der Interkulturellen Pädagogik als Fachrichtung und den sie begleitenden und provozierenden Fachdebatten und Kritiken, auch empirische Fragen an die heutige Praxis interkultureller Sozialer Arbeit ergeben. Dazu wird unter anderem die Kritik, welche an die Handlungskonzepte und Theoriediskurse der Interkulturellen Pädagogik herangetragen wurde, nach ihren Argumentationslogiken systematisiert und sodann nachgezeichnet, in welch unterschiedlicher Weise die kritischen Argumente Eingang in die (Weiter-) Entwicklung von Konzepten und Theorien der Interkulturellen Pädagogik fanden. Abschließend wird aufgezeigt, welche empirischen Fragen für eine Praxis der interkulturellen Sozialen Arbeit entstehen und welches empirische Vorgehen zur Bearbeitung dieser erforderlich ist.

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_pdf-klIn den letzten Jahren sind eine Vielzahl von Methoden und Verfahren für Diagnose und Fallverstehen in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern entstanden. Für Pascal Bastian und Mark Schrödter stellt sich die Frage, inwiefern diese Ergebnisse auf die Praxis der Sozialen Arbeit in Deutschland übertragbar sind, da dort die hermeneutische, rekonstruktive Betrachtung des Falles in Fachdiskurs und Ausbildung traditionell einen hohen Stellenwert genießt. Bisher ist allerdings nur wenig darüber bekannt, wie Fachkräfte die gesetzlich geforderte Riskoeinschätzung im Kindesschutz vornehmen. Ziel der vorliegenden aktenanalytisch angelegten Studie war daher die statistische Exploration der Beobachtungskriterien, die Fachkräfte zur Vorhersage von Kindeswohlgefährdung und Kindeswohlverletzung nutzen. 

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_pdf-klGegenwärtig werden häufig Äußerungen zurückgewiesen mit dem Vorwurf, es handele sich um Stereotypen, Vorurteile oder Klischees und eine derartige Zuschreibung sei mit negativen Beurteilungen verknüpft. Almut Zwengel vertritt die These, dass eine solche Zurückweisung als stereotyp, vorurteilsbelastet und klischeehaft kontraproduktiv ist. Sie führe dazu, dass angesprochene Dimensionen kultureller Differenz nicht mehr inhaltlich bearbeitet werden können. Dies aber scheint für ein gelingendes interkulturelles Zusammenleben eine zentrale Voraussetzung zu sein. 

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_pdf-klPartizipation in den Hilfen zur Erziehung hat sich seit Beginn der 1990er-Jahre zunehmend in der Praxis institutionalisiert, vor allem durch entsprechende Regelungen im Kinder- und Jugendhilfegesetz und der UN-Kinderrechtskonvention. Jedoch lässt sich je nach Art der Hilfe ein unterschiedlicher Grad wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit Partizipation finden. Während beispielsweise in der Heimerziehung zahlreiche Publikationen zum Thema vorliegen, wurde es hingegen in der Erziehungsberatung kaum beleuchtet. Katrin Peyerl greift dieses Thema auf und stellt Ergebnisse einer qualitativen Interviewstudie vor, in der Partizipation von Kindern in der Erziehungsberatung aus Perspektive der Fachkräfte untersucht wurde. Leitend dabei war die Frage, aus welchen Gründen sich BeraterInnen für oder gegen eine Beteiligung von Kindern in unterschiedlichen Beratungssettings entscheiden. 

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_pdf-klParallel zu dem Befund, dass sexuelle Gewalt sowohl in konservativen wie in reformorientierten  Internaten stattfand, richtet sich der Blick von Carola  Kuhlmann auf die Geschichte der sexuellen Gewalt in  der Heimerziehung, insbesondere auf die Jahre von  1950 bis 1980. Mit Bezug auf Fälle aus verschiedenen Studien und Fachdiskursen über Sexualität in  der Heimerziehung einerseits und andererseits mit Bezug auf Berichte aus Wohnprojekten der »Sozialpädagogischen Sondermaßnahmen Köln« wird argumentiert, dass eine historische Aufarbeitung der Diskurse der 70/80er Jahre verdeutlichen kann, warum sexueller Missbrauch gerade in dieser Zeit kaum problematisiert und in der Folge bagatellisiert werden konnte.  

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_pdf-klDas Potenzial des forschenden Lernens näher auszuleuchten und dessen Bedeutung für eine theoretische Wissensbildung im Studium der Sozialen Arbeit zu untersuchen steht im Mittelpunkt  des Beitrags von Walburga Hoff, die anhand eines  konkreten Lehrforschungsprojektes, das den  Ursachen für das Scheitern von Bildungsverläufen  benachteiligter Jugendlicher nachgeht, diese  Frage in mehreren Schritten zu beantworten  versucht. Ihr abschließendes Resümee diskutiert  dann die Bedeutung dieser Art theoretischer  Wissensbildung für die Ausbildung und die  zukünftige Disziplinentwicklung Sozialer Arbeit.

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_pdf-klYesim Kasap Çetingök schließt in ihren Ausführungen  an eine Diskussion an, in der es um  die Binnenstruktur und die Logik professionellen  Handelns geht und verfolgt die Frage, wie sich das  professionell beraterische Handeln unter diesen  umrissenen Bedingungen der Funktions- und  Bedeutungswandlung des Wissens beziehungsweise  des wissenschaftlichen Wissens beschreiben lässt,  wenn die psychosoziale Beratung als Reflexions- und  Bildungsort bestimmt wird. 

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_pdf-klDass es einer Professionstheorie der Sozialen  Arbeit, die die organisationskulturelle Einbettung  personaler Ressourcen sowie die Bedeutung organisations-struktureller Bedingungen der  Leistungserbringung ignoriert, nicht gelingt, aktuelle  Bedingungen und Herausforderungen der Sozialen Arbeit adäquat zu erfassen, verdeutlicht Simon Mohr am Beispiel der Debatte um die Managerialisierung des sozialen Sektors theoretisch fundiert und anhand von Befunden einer quantitativen Befragung. Im Kern stehen dabei die Fragen, welche  Organisationsform(en) professionelle Soziale Arbeit unterstützen und welche Bedeutung dabei einer betriebswirtschaftlichen Managementausrichtung der freien Träger zukommt. 

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_pdf-klDie Berner Fachhochschule evaluierte die ersten  zweieinhalb Betriebsjahre von Kompass, einem  Projekt der Stadt Zürich, das sich an Menschen mit  komplexen gesundheitlichen und psychosozialen Belastungen richtet. Die Erkenntnisse daraus werden von Dieter Haller, Rahel Müller de Menezes, Florentin Jäggi und Barbara Erzinger vorgestellt. Im Zentrum ihrer Evaluation stehen Ergebnisse zu  Merkmalen der Klientel, zum Unterstützungsprozess  sowie zu den erreichten Wirkungen.

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Die npEdition "Vergeltung ohne Ende? - Über Strafe und ihre Alternativen im 21. Jahrhundert" von Heinz Sünker und Knut Berner.

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_pdf-klMit der Frage, was die Simpsons mit Sozialpädagogik zu tun haben, wirft Catrin Heite einige aktuelle und historische Schlaglichter darauf, worum es geht, wenn Sozialpädagogik als Wissenschaft betrieben wird. In diesem Sinne formuliert sie drei Antworten: Sowohl die Simpsons als auch die Sozialpädagogik thematisieren die Familie, das Soziale und beide sind in der Lage, etwas über Gesellschaft auszusagen.

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_pdf-klDer Idee eines Arbeitsbündnisses zwischen Fachkräften und ihren AdressatInnen wird im Diskurs um Professionalität der Sozialen Arbeit einige Bedeutung zugemessen. Einen zentralen Bezugspunkt markiert hierfür insbesondere das von Ulrich Oevermann (1996) im Rahmen seiner »Skizze einer revidierten Theorie professionalisierten Handelns« begründete und später weiter elaborierte Modell. In seinem Beitrag verfolgt Falko Müller das Ziel, die Theorievoraussetzungen des von Oevermann ausgearbeiteten Arbeitsbündnismodells zu hinterfragen und von dort aus einen Vorschlag zu entwickeln, wie die Spezifik professionellen KlientInnenbezugs untersucht werden kann. 

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_pdf-klAnknüpfend an den Gedanken, Inklusion nicht als »Wundermittel« gegen Ausgrenzung und Diskriminierung zu verstehen, nehmen Hendrik Trescher und Teresa Hauck die widerständigen Elemente, denen inklusive Betreuung ausgesetzt ist, in den Blick und reflektieren kritisch pädagogisch- praktische Spannungsverhältnisse. Diese Reflexion erfolgt bezogen auf den Ergebnissen der Studie »Strukturprobleme integrativer Kinderbetreuung«, welche unter anderem ergab, dass Kinder mit Behinderung in der untersuchten Einrichtung starker Regulierung und Überwachung unterworfen sind, welche sich meist direkt am Körper der Kinder mit Behinderung manifestieren.

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_pdf-klSophie Domann, Florian Eßer, Tanja Rusack, Nele Klepp und Carolin Löwe präsentieren in ihrem Beitrag empirische Ergebnisse einer Analyse von Gruppendiskussionen mit Jugendlichen in stationären Erziehungshilfeeinrichtungen, bei denen es um die Frage ging, wie Kinder und Jugendliche in der Heimerziehung selbst Körperkontakt definieren und wie sie den Umgang damit in den Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe wahrnehmen. 

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