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Die Zeitschrift neue praxis als Komplettausgabe und zum direkten Herunterladen von Einzelbeiträgen.


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_pdf-klDer Bericht von Caroline Steindorff-Classen begreift sich als Ergänzung der bislang vorliegenden Expertisen zu den rechtlichen Grundlagen und der Praxis der Familienpflege in den europäischen Nachbarstaaten. Der zweite Teil ihrer Darstellung zum Pflegekinderwesen in Frankreich (Teil 1 in np 2/2012) nimmt die rechtliche Einordnung der Familienpflege im heutigen System des französischen Kinderschutzes in den Blick unter besonderer Berücksichtigung der Reform aus dem Jahr 2007.

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_pdf-klIn dem Beitrag von Katharina Walgenbach geht es weniger darum, die theoriearchitektonischen Unterschiede zwischen einem eher betriebswirtschaftlichen und einem  eher machtkritischen Diversity-Ansatz in der deutschsprachigen Erziehungswissenschaft herauszuarbeiten. Vielmehr soll unter anderem aufgezeigt werden, dass machtkritische Diversity-Ansätze mit ihrer Distanzierung von ökonomischen Profitlogiken letztlich in ihrer Problemwahrnehmung an der Oberfläche bleiben.

 

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_pdf-klGespräche in Jobcentern und in der Berufsberatung stehen im Mittelpunkt der Analyse von Daniela Böhringer und Ute Karl. Ausgangspunkt war die Frage, wie die Teilnehmenden ihre Themen in der Zeit des Gesprächs behandeln und wie sie sich dabei an der zeitlichen Begrenztheit des Gesprächs orientieren. In einem zweiten Schritt wurde geprüft, welche praktischen Zwecke damit verbunden sind, welche institutionellen Kontexte im Gespräch dadurch bedeutsam werden und wie dadurch der Fall konstituiert wird.

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_pdf-klLaden Sie sich die komplette Printausgabe der neuen praxis 2/12 als pdf-Download herunter. Alternativ dazu gibt es die Möglichkeit, nicht das ganze Heft, sondern nur einzelne Beiträge herunterzuladen.

 

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_pdf-klLaudatio auf Martha Nussbaum anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld am 27. Juni 2011

 

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_pdf-klDer Aufsatz von Matthias Müller widmet sich der Frage, wie Evaluation im Zeichen komplexer sozialpolitischer und professionsspezifischer Bedingungen in Deutungsmuster oder Professionshabitus von Feldakteuren der Sozialen Arbeit eingeht. Empirische Grundlage zur Beantwortung sind eine Gruppendiskussion sowie Einzelinterviews, die im Zusammenhang eines Forschungs- und Entwicklungsprojekts in Kooperation einer Hochschule mit einem Wohlfahrtsverband erhoben wurden. Die Analyse des Materials zeigt, dass die sozialpolitische Innovation in institutionellen Kontexten viel eher Sicherungsreflexe der eigenen Autonomie hervorruft als positiv an symbolisch-fachliche Aspekte der eigenen Profession anzuschließen.

 

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_pdf-klPeter Rüttgers setzt sich in seinem Beitrag zum Verhältnis von Einheimischen und MigrantInnen im Kontext der Soziologie mit der Forschung zur „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ auseinander. Nach einer kurzen Vorstellung der Forschungsergebnisse werden zentrale Begriffe der Soziologie von Norbert Elias erläutert. Schließlich wird das Verhältnis von Einheimischen und MigrantInnen als Etablierten-Außenseiter-Verhältnis dargestellt mit der Fragestellung, ob sich diese Theorie auf das Verhältnis von MigrantInnen und Deutschen beziehen lässt und welcher Erkenntnisgewinn sich daraus ergeben könnte.

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_pdf-klDer Bericht von Caroline Steindorff-Classen begreift sich als Ergänzung der bislang vorliegenden Expertisen zu den rechtlichen Grundlagen und der Praxis der Familienpflege in den europäischen Nachbarstaaten. Der erste Teil ihrer Darstellung zum Pflegekinderwesen in Frankreich (Teil 2 folgt in np 3/2012) beginnt mit einem Rückblick auf die entscheidenden Etappen dieser in Deutschland weitgehend unbekannten Entwicklung. Besonderes Augenmerk wird dabei auf den Wandel der rechtlichen Rahmenbedingungen der Familienpflege sowie die theoretische Fundierung dieser Maßnahme gerichtet.

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_pdf-klLaden Sie sich die komplette Printausgabe der neuen praxis 1/12 als pdf-Download herunter. Alternativ dazu gibt es die Möglichkeit, nicht das ganze Heft, sondern nur einzelne Beiträge herunterzuladen.

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_pdf-klAusgehend von der Leitfrage, ob Korruption im Sozialwesen nur Polemik, politische Agitation ist oder das Korruptionsrisiko im Sozialwesen tatsächlich unterschätzt wird, analysieren Ruth Linssen, Felix Schön und Sven Litzcke fragwürdige Praktiken im Sozialwesen. Dabei geht es jedoch nicht darum das Sozialwesen anzuklagen oder vorhandene Unzulänglichkeiten zu verschweigen. Es geht – jenseits politischer Polemik – um eine systematische, qualitative, quantitative und repräsentative Analyse, die die Problemdimension erfassbar macht und hilft, Handlungsbedarfe zu priorisieren.

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_pdf-klMit seinem Beitrag versucht Jens Ovortrup aufzuzeigen, dass Kinder heute gefangen sind zwischen einer Sentimentalisierung einerseits und einer strukturellen Gleichgültigkeit oder Rücksichtslosigkeit andererseits. Ökonomische und politische Entwicklungen ereignen sich hinter dem Rücken und ohne Kinder und Kindheit ausreichend zu berücksichtigen – nicht unbedingt mit böser Absicht, sondern einfach deshalb, weil sich die Gesellschaft daran gewöhnt hat, Kinder als ein sehr privatisiertes Phänomen zu betrachten. Daher bleibt es von Bedeutung, Kinder gezielt zu berücksichtigen, sowohl mit Blick auf diejenigen Einflüsse, die nicht geplant sind als auch auf diejenigen, über die nicht informiert wird. Die englische Übersetzung ist inklusive / English version included).

 

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_pdf-klHolger Backhaus-Maul, Martin Kunze und Karsten Speck beschäftigen auch in  ihrem Beitrag mit dem Wandel der sozialpolitischen Rolle privat-gewerblicher Unternehmen am Beispiel des Energiemarktes. Die Grundlage hierfür bilden empirische Befunde und theoretische Analysen des Forschungsprojektes »Organisationsentwicklung und Professionalisierung in der Schuldnerberatung«, das die Kooperation eines europäischen Energieversorgers und einer gemeinnützigen Schuldnerberatungsorganisation in Berlin in den Jahren 2009 bis 2011 untersucht hat.

 

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_pdf-klDie Partizipation in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit steht im Mittelpunkt der Überlegungen von Björn Bröckling und Holger Schmidt. Nach einer zusammenfassenden Darstellung und einem Vergleich mit bisherigen empirischen Erkenntnissen, werden zunächst eigene aktuelle empirische Forschungsergebnisse hinsichtlich formeller und informeller Partizipation präsentiert und anschließend Anregungen formuliert, um sowohl die Praxis der Offenen Kinder- und Jugendarbeit als auch die theoretischen Ansprüche an diese weiter zu entwickeln.

 

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_pdf-klDie Anwendung der objektiven Hermeneutik in der Diagnostik der Sozialen Arbeit ist das Thema von Roland Becker-Lenz und Daniel Lüscher. Nach einem Überblick über die diagnostischen Methoden in der Sozialen Arbeit wird von ihnen herausgearbeitet, welche Ansprüche an die Diagnostik zu stellen sind beziehungsweise inwiefern die objektive Diagnostik diese An-sprüche erfüllt. Abschließend berichten sie über Erfahrungen in der Anwendung der diag-nostischen Arbeit mit objektiver Hermeneutik in der Interventionspraxis.

 

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_pdf-klWelchen Stellenwert und welche Perspektiven haben Diversity-Ansätze in der Sozialen Arbeit? Dieser Frage geht Schahrzad Farrokhzad am Beispiel des Handlungsfeldes häusliche Gewalt gegen Frauen nach. Denn wie oft in der Sozialen Arbeit haben es Beraterinnen und Betreuerinnen auch hier mit einer vielfältigen Zielgruppe zu tun: Von häuslicher Gewalt sind beispielsweise Frauen mit und ohne Migrationshintergrund, Frauen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, ältere und jüngere sowie hetero- und homosexuell orientierte Frauen betroffen.

 

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_pdf-klEckart Reidegeld´s Analyse von Zeitungsmeldungen zu den »Halbstarken«-Krawallen der 1950er Jahre soll Antworten geben auf Fragen wie: Welche Ursachen wurden dafür von der damaligen Presseberichterstattung angenommen? Welche Interventionsformen beziehungsweise Reaktionen wurden gefordert oder vorgeschlagen? Dazu werden entsprechende Inhalte der Presseartikel komprimiert dargestellt, kategorisiert und analysiert, um letztendlich auch ein »Muster«  im Spannungsfeld von Jugendkultur, Jugendgewalt und Medienberichterstattung aufzudecken, das bis heute beliebt und wirksam geblieben ist.

 

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_pdf-klErfolgreiche Strategien von Kommunen im Umgang mit Kinderarmut werden von Ursula Winklhofer und Thomas Schübel anhand der Ergebnisse einer empirischen Studie am Deutschen Jugendinstitut vorgestellt, die im Rahmen des DJI-Projektes »Wissenschaftliche Begleitung des Nationalen Aktionsplans ›Für ein kindergerechtes Deutschland 2005 bis 2010‹« durchgeführt wurde. Darin zeigen sich zum einen Möglichkeiten zur Verzahnung von Politik, Verwaltung und Sozialer Arbeit und zum anderen ergeben sich daraus Handlungsspielräume im Umgang mit Kinderarmut sowie für die Kinder selbst.

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_pdf-klIn ihrem Beitrag zeigt Gisela Kubon-Gilke auf, welche einseitigen, aber auch gegenseitigen Befruchtungen die Sozialarbeitswissenschaft und die Ökonomik aufeinander ausüben können. Die Ökonomik sollte von der Sozialen Arbeit weder explizit noch implizit als »reine« Hilfswissenschaft verstanden werden, aus der selektiv bestimmte Wissensbestände oder gar nur ausgewählte analytische Zugänge abgefragt werden. Die Sozialarbeitswissenschaft ist aber auch nicht aufgefordert, unkritisch Forschungsmethoden und -ergebnisse der Ökonomik zu übernehmen oder dieser die Deutungshoheit gar über »soziale Probleme« zu überlassen.

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_pdf-klInwieweit durch Patenschaften eine Entlastung eintritt und welche möglichen kompensatorischen Effekte in Familien mit einer psychischen Erkrankung zu ermitteln sind, ist Gegenstand der Ausführungen von Katrin Linthorst, Michael Rehder und Ullrich Bauer. Nach einer kurzen Einführung werden die Umrisse der Patenschaftsbeziehungen sowie das methodische Vorgehen der begleitenden Evaluation vorgestellt. Den Abschluss bilden die Ergebnisse der Implementierungsanalyse, die zunächst dargestellt und dann diskutiert werden.

 

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_pdf-klMatthias Moch unternimmt den Versuch, das Verhältnis zwischen »Theorie« und »Praxis« näher zu bestimmen. Seine zentrale These lautet: Der meist beschrittene Weg dieses Verhältnis in erkenntnislogischer Weise als wissensbasierte Praxisreflexion zu bestimmen, lässt letztlich die Frage offen, in welcher Weise fundiertes Wissen durch handelnde Praxis entstehen kann. Überlegungen, die auf die Theorie des »implicit knowing« aufbauen und weiterentwickeln, zeigen Wege auf, wie die Lücke zwischen Wissen und Können genauer untersucht sowie im Rahmen der Professionalisierungsdebatte genutzt werden kann.

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_pdf-klDer Beitrag von Sascha Omidi geht der Frage nach, warum die Identität der Gemeinwesenarbeit nicht nur ausdifferenziert, sondern auch von Blindstellen, Brüchen, Unschärfen und Diskrepanzen durchzogen ist und wie all diese – auf den ersten Blick unversöhnlich erscheinenden – Widersprüche trotzdem in der Figur der Gemeinwesenarbeit integriert sein können. Abschließend wird der Versuch unternommen, Rückschlüsse zu ziehen, die sich daraus für die Theorie und Praxis Sozialer Arbeit im Allgemeinen und für die Gemeinwesenarbeit im Besonderen ergeben.

 

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_pdf-klAnhand der aktuellen Debatte, die unter dem Begriff »Evidenzbasierte Sozialarbeit« geführt wird, stellen Uwe Raven und Detlef Garz das Konzept einer »case-based practice« vor, das ihrer Ansicht nach besser geeignet ist, Probleme, die in der Praxis der Sozialarbeit entstehen, sowohl systematisch zu erfassen als auch im Sinne einer professionellen Expertise einer Lösung zuzuführen. Dabei gehen sie auch auf die Bedeutung und die Problemlösungspotenziale der Objektiven Hermeneutik beziehungsweise deren Einsatz innerhalb des Feldes der Sozialen Arbeit ein.

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Hans-Uwe Otto und Holger Ziegler haben die np-Sonderausgabe unter dem Titel "Das Normativitätsproblem der Sozialen Arbeit - Zur Begründung des eigenen und gesellschaftlichen Handelns" herausgegeben. 130 Seiten.

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innerhalb 2 Tagen lieferbar

Christof Beckmann, Hans-Uwe Otto, Martina Richter und Mark Schrödter haben die np-Sonderausgabe unter dem Titel "Neue Familialität als Herausforderung der Jugendhilfe" herausgegeben. 208 Seiten.

22,00 € *

Auf Lager
innerhalb 2 Tagen lieferbar

_pdf-klGünter Roth unternimmt den Versuch, Gratwanderungen der Sozialen Arbeit in der Sozialwirtschaft am Beispiel der Berliner Treberhilfe aufzuzeigen und damit die komplexe, widersprüchliche Logik ihres »Absturzes« im Nebel von Moral, Macht und Geld weiter aufzuklären. Denn dieser auf den ersten Blick so eindeutige, in der Fachwelt aber auf wenig Resonanz gestoßene Fall wirft bei näherer Betrachtung schwierige grundsätzliche Fragen nach dem widersprüchlichen Selbstverständnis und der Steuerung Sozialer Arbeit im sich zur »Sozialwirtschaft« wandelnden »Sozialwesen« auf.

 

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_pdf-klDie Praxis sozialpädagogischen Handelns steht nach Joachim Weber vor Machiavellis Frage, was wir mehr lieben, die Welt gemeinsamen Handelns mit ihrem Situationspotenzial oder unsere eigene moralische Integrität. Danach entscheidet sich, ob wir das praktische Situationspotenzial mit moralischen Imperativen oder methodischen Konzepten beschneiden und damit versuchen unter unsere Kontrolle zu bringen, oder aber ob wir im Gegenteil dieses Situationspotenzial zur Entfaltung bringen und damit Freiheit ermöglichen.

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_pdf-klVon Erich Hollenstein und Frank Nieslony wird als Beispiel für offensives Handeln im Rahmen der Jugendhilfe ein auf moderne Bildungsprozesse ausgerichtetes Handlungsfeld dargestellt. Ihrer Ansicht nach ist eine offensive Schulsozialarbeit aufgrund ihres jetzigen Entwicklungsstandes wie auch aufgrund ihres Professionalisierungsprozesses sehr wohl in der Lage, sich in dem »Bildungszug« vom »Trittbrett« in das Innere der Wagons hineinzuwagen oder besser: Sie befindet sich bereits dort!

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_pdf-klIn Methodenseminaren steht im Allgemeinen für Studierende die Frage an erster Stelle, was Methodenkonzepte konkret für ihre spätere Praxis leisten. Für ein planvolles und reflektiertes Handeln im Berufsalltag sind zunächst aber inhaltliche Grundlagen mittels methodisch-theoretischer Auseinandersetzung und entsprechender Lektüre zu entwickeln in Bezug auf das Verhältnis von Kosten, Effizienz und Qualität der Sozialen Arbeit. Insofern versteht Cornelia Kling-Kirchner ihren Beitrag als Einstieg in eine grundlegende Auseinandersetzung mit der Frage des Für und Wider desCase Managements.

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_pdf-klDie Studie von Sabrina Dahlheimer zur Bedeutung von Freundschaft im Zeitalter virtueller Netzwerke beginnt zunächst mit einer Synopse phänomenologischer und theoretischer Bestimmungen von Freundschaft. Daran anknüpfend werden auf der Grundlage von Ergebnissen einer teilstandardisierten Online-Befragung, welche im Jahr 2010/2011 durchgeführt wurde, zentrale Fragestellungen zu den Funktions- und Relevanzstrukturen entworfen und einer empirischen Prüfung unterzogen. Diese werden abschließend diskutiert und durch einen Ausblick auf künftige Implikationen für Forschung und soziale Praxis abgerundet.

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_pdf-klWeshalb schlagen weibliche Jugendliche zu und was bewegt sie wiederum, von physischer Gewalt Abstand zu nehmen? Im deutschsprachigen wissenschaftlichen Kontext liegen erst wenige Untersuchungen hierzu vor. Noch spärlicher sind die Forschungsergebnisse hinsichtlich der Prozesse, welche die Mädchen aus der Gewaltausübung herausführen. Vor welchem Hintergrund und in welcher Weise orientieren sich junge Menschen um, die zuvor regelmäßig und in hohem Ausmaß physische Gewalt angewandt hatten? Wer oder was hilft ihnen, neue Verhaltensweisen zu entwickeln? Rahel Heeg und Michaela Paul suchen nach Antworten auf diese Fragen in den Deutungsmustern Gewalt ausübender oder ehemals Gewalt ausübender Mädchen und junger Frauen.

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_pdf-klAusgehend von der Fragestellung, wozu eigentlich ein Hort dienen soll und ob so etwas wie eine eigenständige sozialpädagogische Idee des Hortes identifizierbar ist, beschreiben Hans Gängler, Katharina Weinhold und Thomas Markert zunächst, weshalb Horte entstanden sind, wie ihre Gründung legitimiert wurde und welche Aufgaben ihnen im Kontext der jeweiligen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zugewiesen wurden. Im Weiteren wird auf die gegenwärtige Stellung und Funktion des Hortes auf der Regelungs- und Statistikebene eingegangen und schließlich der Versuch unternommen, die Variationsbreite des »Hortes« im Rahmen des bundesdeutschen Bildungsföderalismus darzustellen und zu systematisieren.

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_pdf-klIn dem Beitrag von Hans Thiersch geht es um Grundmuster in der Sozialen Arbeit, die die allgemeinen Tendenzen sowie Aufgabenstrukturen bestimmen und notwendig sind, um sich nicht in der Unübersichtlichkeit zu verlieren und damit in der Handlungsfähigkeit gelähmt oder zum Spielball der Tendenzen zu werden, die unter der Unübersichtlichkeit liegen und sich in ihr verstecken. Da Grundmuster nur einen ersten vorläufigen Rahmen zur Orientierung geben und sich verschieben beziehungsweise überlappen, entstehen immer neue Fragen der Bestimmung und Auslegung.

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_pdf-klDer Beitrag Nicole von Langsdorff ist ein Versuch, die Perspektiven auf die Entstehung jugendhilferelevanter Konfliktlagen in Biografien von Mädchen (mit Migrationsgeschichte) um einen mehrdimensionalen Blick auf soziostrukturelle und soziokulturelle Konstellationen im Kontext von Intersektionalität zu erweitern. Wie konkret intersektionale »Wirkprozesse« in kapitalistisch geprägten Gesellschaftsformationen zur Entstehung von jugendhilferelevanten Konfliktlagen (im Migrationskontext) beitragen und welche Veränderungen sich in diesemKontext auf der Interaktionsebene der Subjekte vollziehen, stellt die zentraleFragestellung dieses Beitrags dar.

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_pdf-klZielsetzung von Melanie Groß und Sonia Kibbel ist es, den Themenkomplex der aktuellen Krisenproblematiken im Hinblick auf die Zukunftsversionen und Lebenschancen von Jugendlichen kursorisch darzustellen und aufzuzeigen, dass dessen Verknüpfung mit der Konzeptualisierung und Standortbestimmung der Jugendarbeit notwendig ist und »fruchtbaren Boden« bieten kann. Um die Handlungsoptionen für Subjekte im Lokalen deutlich zu machen, wird dann als Ausblick abschließend auf das Konzept des Urban Gardening eingegangen.

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_pdf-klAnknüpfend an eine zumeist vergessene Fachtradition aus den USA der 1930er bis 1940er Jahre, die sich in einer kritischen Auseinandersetzung mit den damals dominierenden Ansätzen eines psychoanalytisch orientierten Casework entwickelte, unternimmt Burkhard Müller den Versuch, den Grundgedanken dieses Konzeptes herauszuarbeiten. Beginnend mit den Fragen zu den Grenzen des Modells, das professionelles Handeln einerseits als »stellvertretende Krisenbewältigung« versteht und diese andererseits unter den Bedingungen der Eingebundenheit in andere Handlungslogiken reflektiert, schließt sich sein Plädoyer an, dass es sich lohnt an jenes historische Alternativmodell neu anzuknüpfen.

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_pdf-klChristoph Karlheim und Hermann Steffen gehen in ihrem Beitrag zur gesundheitsbezogenen Selbsthilfe den Fragen nach, welche Relation und Differenz sich zwischen der »realen« und »virtuellen« Selbsthilfe in Bezug auf Zielsetzung und Ausgestaltung ihrer Aktivitäten aufzeigen lässt und wie zukünftige Entwicklungslinien in diesem Feld aussehen können. Dabei zeigen sie auf, wie sich erstens die beiden Formen der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe ausdifferenziert haben und zweitens, welche Kooperationen und mögliche Schnittstellen sich heute eröffnen.

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_pdf-klIn ihrem Beitrag wirft Jo Moran-Ellis die Frage auf, ob das soziologische Argument, Kinder als soziale Akteure zu verstehen, sich für das Studium sehr kleiner Kinder nutzen lässt und untersucht die Grenzen dieses Ansatzes mit Bezug auf Forschungen mit Kindern jedweden Alters. Im Anschluss daran geht es um das Konzept ›soziale Kompetenz‹, das in das Denken über Kinder als soziale Akteure und Fragen von Agency zu inkorporieren ist, um strukturelle und intergenerationelle Dynamiken im Kinderleben stärker in Rechnung zu stellen. Die englische Übersetzung ist inklusive / English version included).

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_pdf-klPeter-Georg Albrecht unternimmt den Versuch, die bisherigen Ansätze ambulanter familienorientierter Hospizarbeit als »Sozialpädagogische Hospizarbeit« zu qualifizieren und damit einen Beitrag zur Etablierung der Hospizarbeit als Handlungsfeld bzw. Methodik der Sozialen Arbeit zu leisten. Damit dies gelingen kann, beziehen sich seine Überlegungen explizit auf einen Bereich der Hospizarbeit, die ambulante familienorientierte Sterbebegleitung sowie die gruppen-bezogene sozialpädagogische Sensibilisierung zu den Themen Pflege, Sterben, Tod und Trauer.

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_pdf-klDie »Konfrontative Pädagogik« stellt sowohl begrifflich als auch inhaltlich eine Kontroverse dar und es bleibt zu fragen, was sich explizit hinter dem Begriff verbirgt. Aufgrund der Tatsache, dass sich nicht nur  die »Konfrontative Pädagogik« an sich, sondern auch das Anti-Aggressivitäts-Training in ihren Grundzügen an die amerikanische Glen Mills Schools orientiert, versucht Tobias Ruttert auf der einen Seite die strukturellen Komponenten der »Konfrontativen Pädagogik« zumindest rudimentär darzustellen, damit sich auf der anderen Seite kritische Elemente herauskristallisieren lassen.

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_pdf-klWas ist die Motivation Soziale Arbeit zu studieren? Die hierzu bisher vorliegenden, keineswegs deckungsgleichen Befunde bilden den Ausgangspunkt für die Kasseler »Studieneingangs- und Studienverlaufsstudie“, deren Ergebnisse von Werner Thole und Markus N. Sauerwein empirisch sondiert werden. Über studienbegleitende Befragungen sollte u.a.  Wissen darüber gewonnen werden, ob sich die Motive für das und Hoffnungen an das Studium in unterschiedlichen Semestern unterscheiden beziehungsweise sich die Motive bei unterschiedlichen Studienjahrgängen different darstellen.

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_pdf-klIn seinem Beitrag befasst sich Heinz Messmer mit den Voraussetzungen einer gelingenden Hilfebeendigung im Kontext der stationären Fremdunterbringung im Übergang in die selbstständige Lebensführung. Grundlage seiner Analysen sind Befunde einer empirischen Studie zu den Maßnahmen eines in der Schweiz ansässigen Sonderpädagogischen Zentrums für Verhalten und Sprache in Bezug auf normalbegabte Kinder und Jugendliche, bei denen eine befristete oder länger anhaltende Sonderschulbedürftigkeit wegen Lern-, Verhaltens- oder Kommunikationsproblemen diagnostiziert wurde.

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_pdf-klAnhand einer exemplarischen Interviewanalyse wird von Stefan E. Hößl und Nils Köbel aufgezeigt, dass insbesondere die Biografie- und Jugend-, aber auch die Identitätsforschung einen erweiternden Blick auf die Jugendphase einnehmen können, wenn sie die Potenziale ernst nehmen, die eine Analyse von Biografien religiöser Jugendlicher eröffnet. Konkretisiert wird dieses anhand eines Interviews mit einem jungen Mann, der der sich selbst als Muslim definiert und die Relevanz religiöser Gefühle und Gedanken für seine Biografie beschreibt.

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_pdf-klChristine Hunner-Kreisel richtet den Blick auf  „global care chains“ und das damit zusammenhängende Phänomen der „children left behind“ als Bestandteil von transnationalen familiären Migrationsprozessen. Dabei wird die Frage aufgeworfen, was der Capabilities-Ansatz zu diesem Thema leisten kann und was seine Grenzen sind. Hierzu werden zwei Aspekte zusammengeführt, zum einen die Unsichtbarkeit und das Nicht-Gehört-Werden von Kindern und Jugendlichen in Kontexten transnationaler familiärer Migration und zum anderen die mehrgesellschaftlichen Diskurse zu transnationalen familiären Familienformen in den Herkunfts- und Arbeitsortländern.

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_pdf-klManfred Liebel und Vanessa Masing beschäftigen sich in ihrem Beitrag mit der Vertretung der Interessen von Kindern in Deutschland. Zunächst legen sie die ihres Erachtens wichtigsten Grundfragen von Kinderinteressenvertretung dar. Nachdem sie daran anschließend einen kurzen Überblick über die Ursprünge der Kinderinteressenvertretungen in Europa gegeben haben, stellen sie verschiedene Ansätze in Deutschland vor und diskutieren diese. Dabei wird auch auf die Frage eingegangen, inwiefern die zur Interessenvertretung geschaffenen Institutionen Beschwerdemöglichkeiten für Kinder vorsehen.

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_pdf-klSchulsozialarbeit ist trotz langjähriger Praxis nach wie vor ein Handlungsfeld mit besonderer innerer Spannung: Einerseits erweist sie sich in der Praxis, unterstützt durch Theorie und Forschung als notwendig im Sinne eines erweiterten Bildungsverständnisses besonders für Bildungsbenachteiligte; andererseits bleibt sie in ihrem Profil zwischen den Welten von Jugendhilfe und Schule und in der Verschiedenheit der Trägerstrukturen äußerst unklar sowie politisch und finanziell ungesichert. Ursula Tölle benennt in ihrem Beitrag die Herausforderungen für die Koordinierungsstellen und deren Chancen.

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_pdf-klSeit zehn Jahren werden in England Adressat-Innen Sozialer Arbeit an der Umsetzung von Studiengängen Sozialer Arbeit umfangreich beteiligt. Unter AdressatInnen bzw. »service users« werden in diesem Zusammenhang primär Menschen verstanden, die persönlich Erfahrung mit dem sozialen Hilfesystem gemacht haben bzw. aufgrund benachteiligender Lebenslagen ihren rechtlichen Anspruch auf sozialstaatliche Leistungen wahrnehmen oder wahrgenommen haben. Franziska Anna Leers und Judith Rieger stellen erstmals die Entwicklung der Adressat-Innenbeteiligung bzw. des Service User Involvements (SUI) in der akademischen Ausbildung von SozialarbeiterInnen in England vor.

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_pdf-klAbhängigkeitserkrankungen gehören weltweit zu den chronisch-psychischen Krankheiten mit der höchsten Inzidenz. Sie sind auch speziell bei MigrantInnen aus russischsprachigen Ländern vertreten und zeigen oft sehr riskante Konsummuster. Auf der Basis einer laufenden Studie gehen Gundula Röhnsch und Uwe Flick der Frage nach, was russischsprachige MigrantInnen unter einer Abhängigkeit verstehen, ob sie meinen, davon selbst betroffen zu sein, wie sie ihre Abhängigkeit erleben und wie sie sich deren Zustandekommen erklären.

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_pdf-klIn seinen Thesen zur Produktion sozialer Ungleichheit zeigt  Ronald Lutz auf,  dass  es  nicht  mehr  nur  um Armut geht, sondern um eine erkennbare Spaltung der Gesellschaft, um  eine  Verfestigung von  Ungleichheit und  um Abstiegsprozesse, die  in der  Mitte beginnen. Deshalb muss der Blick auf eine höhere Verwundbarkeit geworfen werden, die die Risiken des Abstiegs und der Ausgrenzung zusätzlich erhöhen. Am unteren Ende der Gesellschaft stehen erschöpfte Familien und  Kulturen der  Armut, die  kaum  noch  Bezüge zur  Mitte haben und  sich selbst  als ausgegrenzt und  abgehängt sehen. Zu fragen ist, ob sich hier Konturen einer  neuen Ständegesellschaft zeigen,  die  nur  noch  den  Weg  des Abstiegs kennt und  eine  Lage  formt,  aus der  es kaum noch einen Ausweg gibt?

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_pdf-klVor  dem  Hintergrund, dass  die  Kita  heute wieder Hochkonjunktur hat und  die Erwartungen an frühkindliche Erziehung hoch  sind,  setzt  sich  Steffen Großkopf – basierend auf  den  von  Gunnar Heinsohn im Anschluss an Siegfried Bernfeld Anfang der  1970er Jahre entwickelten Perspektiven – kritisch mit  der Geschichte und  dem  aktuellen Wissen  sowie der  Rolle der Wissenschaft bezüglich dieser Thematik auseinander. Was  heute formal bundesweit gefordert wird,  war  in der  DDR Standard beziehungsweise ist es bis heute in den neuen Bundesländern. Für die alten  Bundesländer hingegen ist auf die 1970er Jahre zu verweisen. Bereits damals gab  es eine  intensive Debatte um  den Kindergarten und seinen Ausbau.

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_pdf-klIm  Zentrum des  Beitrags von  Richard Sorg steht die Frage  nach den theoretischen Potenzialen der Denktradition des  Marxismus, heutige  Probleme beschreiben, erklären und  – gegebenenfalls – lösen helfen zu können. Insbesondere in Lehrveranstaltungen, in denen es um »Grundorientierungen« von Profession und Disziplin geht, werden solche Theoriekontexte thematisiert, aus denen Soziale Arbeit Anregungen und Einsichten zu gewinnen hofft für die wissenschaftliche Beschäftigung mit ihrem Gegenstand und den zu bearbeitenden Problemen.

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